Regelmäßig seine Wohnung auszumisten und möglichst minimalistisch zu leben, liegt schwer im Trend. Spätestens seitdem vor einigen Jahren die japanische Aufräumexpertin Marie Kondo mit ihrem Bestseller „Magic Cleaning“ durch die Decke ging und sogar eine gleichnamige Serie auf Netflix bekam, ist das Bewusstsein, wie erleichtert es sein kann, sich von unnötigen Sachen zu trennen, immer mehr in die deutschen Haushalte eingezogen.

Was sich einfach anhört, ist es jedoch meistens doch nicht: Wer sich über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte einen gewissen Bestand aufgebaut hat, wird sich nur schwer davon trennen können. Und eine gewisse Auswahl bei Kleidung, Schuhen oder Büchern zu haben, ist ja nicht immer schlecht. Trotzdem ist meist nie genug Stauraum für all die Habseligkeiten vorhanden und so kann es helfen, sich bewusst zu machen, was man wirklich braucht und was getrost verschenkt oder sogar weggeschmissen werden kann.

Unordnung ist nicht gut für das seelische Wohlbefinden
Unordnung ist nicht gut für das seelische Wohlbefinden
© IvanPais via pixabay.com / CC0

Das Entrümpelungsprojekt sollte nicht unnötig in die Länge gezogen werden

In der Regel braucht es nicht viel, um endlich wieder Ordnung in die eigenen vier Wände zu bekommen und sich von all den Dingen zu befreien, die nicht nur die Wohnung, sondern auch die Seele belasten. Wer sich vornimmt, immer wieder ein bisschen auszusortieren und das Projekt dabei über viele Wochen oder sogar Monate zieht, hat dabei jedoch eher schlechte Karten: Zieht sich das Aussortieren auf diese Weise extrem in die Länge, wird der Fokus für das Wesentliche häufig verloren und auch die Motivation schwindet mit der Zeit. Doch nicht nur das: Mit der Zeit sammeln sich wieder neue Sachen an, so dass langfristig gesehen keine richtigen Erfolge entstehen.

Besser ist es daher, sich je nach Bestand und Größe der Wohnung oder des Hauses gezielt ein Wochenende oder mehrere freie Tage vorzunehmen, an denen konsequent entrümpelt wird. Wer das Gefühl hat, alleine nicht weiterzukommen oder überfordert mit der Menge der Gegenstände ist, kann dabei hier auch einen Profi beauftragen, der sich auf die Entrümpelung, Haushaltsauflösung und Wohnungsauflösung spezialisiert hat.

Zeit sparen im Alltag durch eine minimalistische Lebensart

Wer sich dafür entscheidet, sich von alten Habseligkeiten zu trennen, kann gleich in vielfacher Hinsicht davon profitieren: Hat man weniger Zeug, schafft man damit nicht nur Ordnung in der Wohnung, sondern auch im Kopf. Während vollgestellte Räume, prall gefüllte Kleiderschränke und überfüllte Schubladen schnell zur Frustration führen und tatsächlich auch seelisch belasten, kann ein Entrümpeln umso befreiender wirken: Endlich ist wieder Platz, um tatsächlich Ordnung zu schaffen und der Wohnung die Struktur zu verleihen, die man sich wünscht.

Hat alles seinen Platz, entfällt das lästige Suchen nach dem Schraubendreher oder dem Korkenzieher. Verlegte Gegenstände werden also deutlich schneller gefunden, wenn sie nicht im Chaos untergehen und werden auf diese Weise nicht mehr doppelt gekauft – das spart Frust und vor allem auch jede Menge Geld. 

Auch die Wahl des richtigen Outfits fällt deutlich einfacher, wenn die Auswahl nicht mehr so groß ist und ein schlechtes Gewissen gegenüber all der lange ungetragenen Kleidungsstücke gehört somit der Vergangenheit an. Doch nicht nur das: Der neu gewonnene Platz kann endlich dafür genutzt werden, um sich langersehnte Träume zu verwirklichen, für die vorher wirklich kein Platz war – wie etwa einem Fitnessraum oder einem Gästezimmer.

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