Frühlingsblüher geben uns nach einem kalten und grauen Winter immer einen guten Start in die wärmere Zeit des Jahres. Wir können uns nicht nur an ihren schönen Farben und der üppigen Blütenpracht erfreuen, sie duften oft auch ganz wunderbar und machen daher einfach nur gute Laune. Die nachfolgenden 5 Arten von Frühlingsblüher sind besonders beliebt.

Bunte Tulpen sind die Lieblings Frühlingsblumen vieler Naturliebhaber
Bunte Tulpen sind die Lieblings Frühlingsblumen vieler Naturliebhaber
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Oft kann man im Januar schon Tulpen als Schnittblumen sowie als dekorative Pflanze mit Zwiebel für die Deko in Gefäßen zu Hause und im Pflanzkübel aus der Terrasse im Handel bekommen.

Im März blühen dann die ersten Tulpen im Garten, wenn man ihre Zwiebeln* rechtzeitig im Herbst in die Erde gebracht hat. Es gibt so viele verschiedene Sorten, die auch zu unterschiedlichen Zeiten blühen und sehr variantenreich sind. So kann man es schaffen, die Blütezeit lange bis in den Mai oder sogar Juni hinzuziehen. In der Regel wachsen Tulpen bis zu einer Wuchshöhe von 25 bis 35 Zentimeter. Pflanze ganz nach Belieben bunte Tulpen in Orange, Rot, Weiß, Gelb oder sogar Schwarz. Du kannst dir merken, dass größere Blüten sich immer etwas später öffnen als kleine. Am längsten brauchen die üppigen Blüten der Papageientulpen*, um sich zu entwickeln.

Tulpen und viele andere Frühlingsblüher lassen sich im Garten sehr kombinartionsreich pflanzen, um eine farbenfrohe Kulisse zu erschaffen.

Pflanzzeit der Tulpen

Am besten pflanzt du Tulpenzwiebeln zwischen November und Anfang Dezember. Frost kann ihnen nichts anhaben, daher brauchst du dir um die Winterhärte keine Gedanken zu machen. Es gibt wenige allerdings nur wenige Sorten wie die Darwin-Hybrid-Mischung in rosa-lila Tönen* (oder in Gelb*), die mehrere Jahre in schöner Blüte wieder kommen.

Standort für Tulpen

Tulpen lieben sonnige Standorte mit einem durchlässigen Boden. Das bedeutet, dass sie nicht im Nassen stehen sollten. So kann es passieren, dass die Wurzeln zu faulen beginnen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Erde am gewünschten Standort nicht richtig ist, kannst du sie mit etwas Sand mischen.

Tulpen in der Blüte richtig pflegen

Sobald die Tulpen etwa 3 bis 4 Zentimeter aus der Erde gewachsen sind, solltest du einen Dünger verwenden. Der Dünger sollte stickstoffarm sein, informiere dich vor dem Kauf. Gieße die Tulpen immer ausreichend, denn sie brauchen ordentlich Wasser.

Ranunkeln

Ranunkeln schmücken viele Balkone und Terrassen mit ihrer üppigen Blütenpracht
Ranunkeln schmücken viele Balkone und Terrassen mit ihrer üppigen Blütenpracht
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Satte Farben und viele Sorten machen Ranunkeln als Frühlingsblüher zu einer beliebten Dekoration in Töpfen und Kästen auf dem Balkon oder der Terrasse. Sie wachsen bis zu einer Höhe von 20 bis 40 Zentimetern und können sich mehrere Jahre immer wieder neu entwickeln. Kugelförmig erscheinen zwei Monate lang die Blütenköpfe etwa ab April, sie können einen Durchmesser von bis zu 5 Zentimeter erreichen.

Pflanzzeit der Ranunkeln

Farbprächtige Blumenzwiebeln* sollten im Herbst in die Erde gebracht werden, damit sie als Frühlingsblüher Freude bereiten können. Wenn du die Pflanzen im Sommer blühen lassen möchtest, kannst du Zwiebeln auch erst im März setzen, wenn der Boden schon ein wenig wärmer geworden ist. Die Zwiebeln mit ihren langen Tentakeln sollten einige Stunden im Wasser eingeweicht werden, bevor du sie einpflanzt.

Standort für Ranunkeln

Ranunkeln als Frühlingsblumen bevorzugen einen nicht zu nassen Boden im Halbschatten. Reichere den Boden mit einem durchlässigen Substrat wie Sand oder Kies an, damit die Wurzeln nicht faulen. Eine direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, dann halten sich die Blüten besonders gut.

Ranunkeln in der Blüte richtig pflegen

Schneide verwelkte Blüten konsequent ab, dann werden sich immer wieder neue Blüten bilden. Die Ranukeln lieben viel Wasser, dürfen aber – wie oben schon erwähnt – nicht zu nass stehen. Zudem solltest du die Pflanzen in ihrer Blütezeit regelmäßig düngen.

Krokusse

Ein beliebter Frühlingsblüher ist der Krokus, den es in vielen Farben gibt
Ein beliebter Frühlingsblüher ist der Krokus, den es in vielen Farben gibt
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In vielen Farben blühen die kleinen Krokusse* am schönsten, wenn du sie in großer Menge pflanzt. Sie bedecken das Erdreich dann oft schon im Februar wie ein kleiner Teppich, mancher der etwa 235 Sorten wachsen bis in den April hinein.

Pflanzzeit für den Krokus

Der Krokus sollte schon im Herbst von September bis Anfang Dezember gesetzt werden. Achte darauf, dass der Boden beim Pflanzen frostfrei ist und steche kleine Löcher in die Erde. Die Knollen sollten etwa doppelt so tief im Boden sitzen wie sie dick sind. Pro Quadratmeter kann man so bis zu 150 Stück der Pflanze setzen.

Standort für den Krokus

Solange der Krokus noch in der Erde ist, sollte der Standort trocken sein. Später mögen Krokusse einen feuchten, aber durchlässigen Boden. Wie auch viele andere Frühlingsblüher mag die Pflanze es gar nicht, im Nassen zu wurzeln.

Krokusse richtig pflegen

Der Krokus ist ein sehr leicht zu pflegender Frühlingsblüher ohne große Ansprüche. Sie vermehrt sich selbst und braucht keinen Dünger und nur wenig Wasser. Du solltest die Blüten aber nicht gleich abschneiden, wenn sie in voller Pracht erblühen, denn so sterben sie schneller ab. Entferne die Blüten erst, wenn sie welken.

Hyazinthen

Hyazinthen sind als Deko für Pflanzgefäße perfekt geeignet
Hyazinthen sind als Deko für Pflanzgefäße perfekt geeignet
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Diese beliebten Frühlingsblüher gehören zu den Spargelgewächsen. Sie blühen zwischen März und Mai und erreichen eine Höhe von 15 bis 30 Zentimeter. Sie sehen toll aus, wenn man sie neben Vergissmeinnicht oder Stiefmütterchen setzt. Angesagt ist es auch, Hyazinthen in Pflanztöpfen im Haus oder auf dem Terrassentisch draußen als Dekoration einzusetzen.

Pflanzzeit für Hyazinthen

Pflanze deine Hyazinthen-Zwiebelnzwischen Oktober und November doppelt so tief ein wie die Zwiebel dick ist. Genügend Abstand zwischen den Zwiebeln ist empfehlenswert! Sind noch Zwiebeln vom Frühjahr im Boden, können diese stecken bleiben, damit die Pflanze eine weitere Chance zum Wachsen bekommt. Dünge den Boden dann im Herbst nochmal ordentlich.

Standort für die Hyazinthe

Solange der Krokus noch in der Erde ist, sollte der Standort trocken sein. Später mögen Krokusse einen feuchten, aber durchlässigen Boden. Wie auch viele andere Frühlingsblüher mag die Pflanze es gar nicht, im Nassen zu wurzeln.

Hyazinthen richtig pflegen

Die Erde für die Hyazinthe sollte voller Nährstoffe und nie zu nass sein. Arbeite gern Kies oder Sand in den Boden ein, damit die Erde hier durchlässig ist. Achte darauf, dass die Pflanzen ausreichend Sonne zu sehen bekommen. Blütenstengel solltest du abschneiden, wenn die Blüten verwelkt sind. Blätter allerdings sind eine gute Grundlage für das Nachwachsen der Pflanze – diese sollten demnach unbedingt stehen bleiben.

Stiefmütterchen

Die schönen Stiefmütterchen finden wir in den Gärten aller Generationen
Die schönen Stiefmütterchen finden wir in den Gärten aller Generationen
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Unter den Stiefmütterchen-Sorten gibt es welche mit besonders kleinen wie auch großen Blüten*. So finden sie Fans in allen Altersklassen und Generationen. Du kannst ganz schick nur weiße oder tief dunkelrote Sorten anpflanzen (es gibt auch Sorten mit schwarzen Blüten*!) oder es ganz bunt mixen. Neuere Sorten kommen mit Flecken, geflammt und sogar mit Streifen! In der Regel sieht man Stiefmütterchen ab März in den Gärten.

Pflanzzeit für Stiefmütterchen

Vorgetriebene Stiefmütterchen kann man ab Mitte März in Pflanzgefäße oder direkt ins Blumenbeet pflanzen. Die Pflanzen sollten mit etwas Abstand gesetzt werden. Wer Samen kaufen möchte, kann eine Vorkultur von März bis Mai anlegen. Dazu benötigst du Aussaatschalen an einem hellen Standort bei maximal 18 Grad. Nach etwa 10 Tagen sind erste Keimlinge zu sehen. Wer im Frühsommer sät, kann sich sogar im Herbst an den hübschen Pflanzen erfreuen! Zu Hause auf der Fensterbank halten diese dann vielleicht auch über den Winter.

Standort für die Stiefmütterchen

Die Stiefmütterchen lieben einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit humusreichem Boden. Ist es sehr schattig, werden nicht so viele Blüten ausgebildet. Der Boden sollte feucht aber nie nass sein. Platziere die Pflanzen daher am besten an einem regengeschützten Ort.

Stiefmütterchen richtig pflegen

Entferne regelmäßig verwelkte Blüten, dann halten sich die Stiefmütterchen länger. Der Boden sollte keine Staunässe zulassen. Kalkarmes Wasser wird von der Pflanze bevorzugt. Dünger ist alle zwei bis drei Wochen sinnvoll, wenn die Pflanze im Pflanztopf gehalten wird.  

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