Krankheiten können jeden treffen. Ob auf der Arbeit, in der Stadt oder im Restaurant – man kann sich überall mit Bakterien und Viren anstecken. Es gibt einige nützliche Tipps, wie man sich vor Krankheiten schützen kann. Viele davon lassen sich einfach in den Alltag integrieren  und sind auch für Kinder oder ältere Menschen einsetzbar. Falls du wissen willst, was du tun kannst, damit du gar nicht erst krank wirst, erfährst du in diesem Artikel.

Mit einer Maske kannst du dich vor Krankheiten schützen
Mit einer Maske kannst du dich vor Krankheiten schützen
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1. Maske tragen

Das Tragen einer Maske hilft gegen Atemwegsinfektionen. Diese Keime werden in der Maske aufgefangen und gelangen so nicht zum Gesprächspartner. Es gibt verschiedene Arten von Masken, mit denen du dich vor Krankheiten schützen kannst:
  • Die OP-Maske: Mit dieser Maske kannst du dich sehr einfach vor Krankheiten schützen, da sie sehr leicht und komfortabel ist. So stört sie beim Tragen garnicht so stark und erlaubt das Aufsetzen über einen längeren Zeitraum.
  • Die FFP2-Maske: Sie ist ein bisschen schwerer und robuster, als die OP-Maske, erfüllt jedoch umfassend ihren Zweck. FFP2-Masken sind sehr sichere Masken, was einfach heißt, dass sie vor vielen Keimen sehr gut schützen.
Masken sind im Moment vielleicht die gegenwärtigste Methode, da man sie gerade häufig sieht. Dies liegt an der aktuellen Covid-19 Infektion. Covid-19 lässt sich über Mund und Nase übertragen, weshalb es wichtig ist, die Maske auch über der Nase zu tragen. Covid-19, als auch viele andere Krankheiten, können mit einem einfachen Schnelltest nachgewiesen werden. Ein Schnelltest ist bei einem Verdacht auf eine bestimmte Krankheit empfehlenswert. Diese Tests sind in der Regel beim Arzt durchführbar. Im Fall von Covid-19 kannst du dir zum Beispiel einen Citest Schnelltest günstig in einer großen Box inklusive mehreren Tests besorgen.
Maßnahmen wie Händewaschen sorgen dafür, dass Viren und Bakterien reduziert werden
Maßnahmen wie Händewaschen sorgen dafür, dass Viren und Bakterien reduziert werden
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2. Die Hände richtig desinfizieren

Regelmäßiges Desinfizieren der Hände ist eigentlich jedem zu empfehlen. Es hilft, Bakterien, Keime und Viren auf den Händen abzutöten und die Hände somit „rein“ zu machen. So können Schmier- bzw. Kontaktinfektionen optimal vorgebeugt werden. Vor allem vor dem Verzehr von Mahlzeiten oder dem Fassen ins Gesicht sollten die Hände desinfiziert werden.

Die zwei gängigen Wege zum Desinfizieren der Hände sind Händewaschen und das Nutzen von Desinfektionsmitteln.

Hände waschen

Das Händewaschen ist seit unserer Kindheit eine wichtige Angewohnheit, um uns vor Krankheiten zu schützen. Wichtig hier ist vor allem warmes Wasser und eine gute Seife. Diese muss nicht einmal groß aufschäumen, um effektiv gegen Krankheitserreger zu wirken.

Sobald man nach Hause kommt, spätestens aber vor dem Essen sollte man sich die Hände waschen. Es ist eine sehr gründliche Methode, um die Hände von Schmutz und Keimen zu befreien und sich somit vor Krankheiten schützen zu können:

  1. Schäume mit warmem Wasser die Seife zwischen den Händen auf.
  2. Reinige die Fingerspitzen in der anderen Hand.
  3. Greife mit beiden Händen ineinander, um die Räume zwischen den Fingern zu reinigen.
  4. Umfasse jeden Daumen und schäume diesen ordentlich ein.
  5. Bedecke die Außenseiten der Hände mit Schaum und reibe diesen hier etwas hin und her.
  6. Entferne nun gründlich den Schmutz auf den Handinnenflächen und spüle die Seife dann ab.
Durch richtiges Händewaschen kannst du dich gut vor Krankheiten schützen
Durch richtiges Händewaschen kannst du dich gut vor Krankheiten schützen
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Desinfektionsmittel

Desinfektionsmittel ist eine sehr praktische Methode, die Hygiene in der Tasche überall hin zu nehmen. So kann es auf Tagesausflügen in eine andere Stadt eine einfache Möglichkeit sein, sich Bakterien und Viren von den Händen zu halten. 

Desinfektionsmittel gibt es in verschiedenen Varianten wie z.B. Gel oder Schaum. Es dient nicht nur der Desinfektion an sich, sondern kann die Hände gleichzeitig auch noch viel besser duften lassen. 

Alles in einem: Ein Desinfektionsmittel in der Handtasche ist Pflicht!

Beide Methoden sollte man regelmäßig anwenden, jedoch nicht im Übermaß. Zu viel Desinfizieren oder Waschen kann den eigenen Schutzmantel der Haut zerstören, was die Anfälligkeit für Krankheiten erhöht.

3. Impfungen

Der kleine Stich in den Oberarm kann dich sehr gut vor Krankheiten schützen. Eine Impfung funktioniert, indem sie Viren bekämpft. Deshalb wirken Impfungen nur auf virale Krankheiten und sind bei Bakterien harmlos.

Eine Impfung hilft, die Symptome einer Krankheit zu verringern und ist manchmal sogar so stark, dass die Krankheit sich garnicht erst ausbreitet.

4. Weitere Verhaltenstipps, die vor Krankheiten schützen

  • Genügend Abstand zum Gegenüber halten: Ein ausreichender Abstand von anderen Menschen schützt vor Atemwegsinfektionen. Die Krankheitserreger haben in diesem Fall nämlich gar nicht erst die Chance, beim Gesprächspartner anzukommen. Dementsprechend sind große Menschenansammlungen, bei denen viele Menschen auf engen Raum beieinander stehen, zu vermeiden.
  • Körperlichen Kontakt reduzieren: Dieser Punkt meint nicht, dass man sich isolieren soll und zu Weihnachten die Liebsten nicht mehr umarmen sollte. Es geht um das Interagieren mit Fremden. So kann zum Beispiel vom Handschlag auf die „Fist Bump“ gewechselt werden, um die Handinnenflächen vor anderen Krankheitserregern zu bewahren.
  • Berührung im Gesicht vermeiden: Vor allem draußen ist es nicht ungewöhnlich, dass Krankheitserreger an den eigenen Händen haften. Bis jetzt besteht auch noch kein Problem – sie dürfen nur nicht in unseren Körper gelangen. Die Öffnungen zu unserem Körper liegen vor allem im Gesicht: Mund, Nase, Augen. Um also eine Infektion zu vermeiden, sollten die unbewussten Berührungen im Gesicht möglichst reduziert werden. 
  • Wunden sauber halten: Egal wie klein die Verletzung ist – sie ist eine Öffnung zum Inneren des Körpers und erlaubt so direkten Zugang zu Gewebe, Blutbahnen etc. So können Keime sehr viel einfacher und schneller in den eigenen Körper gelangen. Eine hygienische Behandlung von Wunden und Verletzungen ist daher sehr empfehlenswert.
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