Vielen Menschen haben im Winter mit juckender Haut zu kämpfen. Das liegt in der Regel daran, dass diese durch eine falsche Pflege und der trockenen Heizungsluft in Innenräumen unter Trockenheit leidet. Es muss Feuchtigkeit zugeführt und möglichst im Gewebe gespeichert werden. Erfahre hier, was du gegen trockene Winterhaut machen kannst.

Trockene Winterhaut juckt und schuppt häufig unangenehm - dagegen kann man etwas tun

1. Richtig baden und duschen

Damit deine Haut im Winter nicht zu sehr austrocknet, ist das richtige Dusch- und Badeverhalten wichtig. Maximal 15 Minuten kann man in der Wanne verweilen. Die Wassertemperatur sollte zwischen 32 und 35 Grad betragen. Duschen ist weniger strapaziös für die Haut. Achte hier auch darauf, dass du nicht zu oft, zu heiß und nicht länger als sechs Minuten duscht. Nutze rückfettende Bade- und Duschprodukte*, um den zerstörten Fettfilm der Haut wieder aufzubauen.

2. Trockene Winterhaut braucht die richtige Creme

Nach dem Bad oder der Dusche ist das Eincremen Pflicht, wenn man gegen trockene Winterhaut vorgehen möchte. Sehr gut geeignet ist eine Bodylotion mit einem Urea-Anteil von bis zu 10 Prozent*. Der synthetisch hergestellte Harnstoff bindet sehr viel Feuchtigkeit. Für das Gesicht kann man zusätzlich eine Tagespflege oder ein Serum mit Bienenwachs nutzen. Diese Produkte werden als „Cold Cream“ bezeichnet* und überziehen unsere Haut mit einer vor Kälte schützenden Schicht.

3. Lippen mit Fett pflegen

Damit die Lippen nicht anfangen, unangenehm zu jucken, empfiehlt sich das Nutzen fettreicher Pflegelippenstifte*. Vermeide zudem, ständig die Lippen mit der Zunge zu befeuchten. Das kann den Juckreiz nur noch schlimmer machen.

4. Rückfettende Waschlotionen für die Hände

Wenn du dir die Hände mit einer pH-neutralen oder rückfettenden Waschlotion gereinigt hast, solltest du sie seht gut abtrocknen und eine reichhaltige Creme benutzen. Draußen sind Handschuhe bei Kälte eine gute Idee, um trockene Winterhaut an dieser Stelle zu vermeiden.

5. Stoßlüften für das richtige Raumklima

Durch die Heizungswärme trocknet Luft in Innenräumen aus. Es ist daher wichtig, für die Zufuhr von Feuchtigkeit zu sorgen. Das kann mit einem Luftbefeuchter* geschehen oder durch regelmäßiges Stoßlüften. Auch eine mit Wasser gefüllte Schale auf der Heizung ist hilfreich.

6. Genug trinken

Trockene Haut kommt auch schnell vor, wenn man zu wenig trinkt. Achte daher darauf, mindestens zwei Liter Wasser zu dir zu nehmen. Hydratisierende Lebensmittel wie Gurken, Wassermelonen und Sellerie, können ebenfalls dazu beitragen, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.

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