Keime im Haushalt sind eine allgegenwärtige, aber oft unterschätzte Realität, die uns täglich umgibt. Du denkst vielleicht, dein Zuhause sei ein sicherer und sauberer Ort, an dem du vor Krankheitserregern geschützt bist, doch die Wahrheit sieht oft anders aus. Keime sind unsichtbare Mikroorganismen wie Bakterien, Viren und Pilze, die überall im Haushalt lauern können. Deshalb ist es wichtig, sich ihrer Existenz bewusst zu sein und Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Ausbreitung zu verhindern. In diesem Artikel werden wir genauer auf die verschiedenen Arten von Keimen im Haushalt eingehen und dir praktische Tipps geben, wie du deine Umgebung sauber und hygienisch halten kannst, um deine Gesundheit und die deiner Familie zu schützen. Sei also gespannt auf nützliche Informationen und bewährte Methoden, um Keime in Schach zu halten.

Wo findet man im Haushalt Keime und was können sie bei uns Menschen auslösen?

In der Küche tummeln sich Keime auf Schneidebrettern, Geschirr und in Schwämmen. Aber auch im Badezimmer können sie sich auf Türklinken, Wasserhähnen und sogar auf der Seife ansammeln. Selbst im Wohnzimmer und Schlafzimmer sind Keime keine Seltenheit, sie können sich auf Fernbedienungen, Lichtschaltern und anderen Oberflächen festsetzen.

Die Auswirkungen von Keimen im Haushalt können von lästigen Erkältungen bis hin zu schweren Magen-Darm-Infektionen reichen. Deshalb ist es entscheidend, regelmäßig zu putzen und zu desinfizieren. Häufiges Händewaschen und das Reinigen von Oberflächen, die oft berührt werden, sind einfache, aber effektive Maßnahmen, um die Verbreitung von Keimen zu reduzieren. 

Hier kannst du besonders viele Keime vermuten:

1. Bettwäsche

Da wir beim Schlafen ordentlich schwitzen und Hautpartikel sowie Haare verlieren, haben Mikroben im Bett ein leichtes Spiel. Wechsle deine Bettwäsche daher am besten alle zwei Wochen und das Kopfkissen alle paar Tage. Denn hier sammeln sich auch Reste von Speichel sowie Make-up und Cremes.

Es finden sich durch nächtliches Schwitzen und Speichelfluss viele Keime in unseren Bettwäsche - vor allem im Kopfkissenbezug
Es finden sich durch nächtliches Schwitzen und Speichelfluss viele Keime in unseren Bettwäsche - vor allem im Kopfkissenbezug
© MicrostockAsia - Stock images by Depositphotos

2. Handtücher

Wie du dir sicherlich vorstellen kannst, streifst du bei jeder Nutzung eines Handtuchs abgestorbene Hautzellen von deinem Körper in das Handtuch ab. Du die zugefügte Nässe kann sich hier nun prima Schimmel bilden und die Bakterien vermehren sich. tatsächlich sollte man Handtücher nur etwa drei Mal benutzen und dann auch schon wieder in die Wäsche geben. Teile dein Handtuch nicht mit anderen Hausbewohnern und nutze immer ein extra Handtuch für dein Gesicht!

Handtücher sind ein toller Lebensraum für Schimmel und Bakterien dank Nässe und abgestorbener Hautschüppchen
Handtücher sind ein toller Lebensraum für Schimmel und Bakterien dank Nässe und abgestorbener Hautschüppchen
© AllaSerebrina - Stock images by Depositphotos
Werbung:

3. Schwamm in der Spüle

Hier tummeln sich in der feuchten Umgebung voller Essensreste natürlich unfassbar viele Bakterien. Man sollte daher täglich den Schwamm in der Spüle desinfizieren. Dazu legst du ihn am besten im nassen Zustand bei 600 Watt eine Minute in die Mikrowelle. Jeder Schwamm sollte spätestens eine Woche nach Beginn der Benutzung ausgetauscht werden.

Der Schwamm in der Spüle sollte jede Woche ausgetauscht und täglich in der Mikrowelle desinfiziert werden
Der Schwamm in der Spüle sollte jede Woche ausgetauscht und täglich in der Mikrowelle desinfiziert werden
© ssuaphoto - Stock images by Depositphotos

4. Kissen auf dem Sofa

Auch unseren Sofakissen kommen fast täglich in Berührung mit Hautzellen und oft auch Make-up sowie Cremes. Da wir hier allerdings nicht so stark schwitzen wie im Bett, reicht es, die Kissenbezüge der Sofakissen alle vier Wochen zu reinigen. Wenn du keine Bezüge hast, die man abnehmen kann, kannst du das Kissen mit einem Dampfreiniger behandeln oder in die Wäscherei bringen.

5. Vorhänge

Wenn du Allergiker bist, lohnt sich eine Wäsche der Vorhänge alle vier Wochen. Dadurch entfernst du die Hausstaubmilben zu einem großen Teil. Es ist hier also sinnvoll, keine schweren Vorhänge zu nutzen, da die Reinigung hier viel aufwändiger ist. Ansonsten ist eine Wäsche ohne Schleudern mit Feinwaschmittel zwei Mal in Jahr ausreichend. 

6. Badvorleger und Badematte

Durch das feuchte Klima im Badezimmer sind hier alle Gegenstände von möglichem Schimmelbefall betroffen. Man sollte hier also auch die Badvorleger und vor allem die oftmals feuchte Badematte häufiger reinigen und andere Dinge regelmäßig abwischen.

7. Teppichboden

Leider ist Staubsaugen kaum eine große Hilfe beim Kampf gegen Bakterien und Keime. Teppichböden bieten ihnen mit ihren fussligen Oberfläche einen wunderbaren Lebensraum. Nutze daher einen Dampfreiniger alle drei Monate, um das Wachstum der Bakterien auf deinen Teppichböden im Haus einzudämmen. Zudem solltest du es vermeiden, mit Straßenschuhen über den Teppich zu laufen.

Werbung*

Werbung
Vorheriger ArtikelEigene Bilder verkaufen mit diesen 5 Tipps
Nächster ArtikelVermeide diese 5 häufigen Fehler beim Duschen