Wenn Frühling und Sommer Einzug halten, zieht es viele Naturliebhaber wieder in den Garten. Schließlich gibt es viel zu tun: Obst und Gemüse werden angebaut, Blumen gesät, der Rasen in Form gebracht oder die Gartenmöbel neu angeordnet. Jeder Garten ist anders, weil jeder seine ganz eigenen Vorstellungen vom perfekten Plätzchen im Grünen hat. Hier erfährst du mehr über die 6 schönsten Gartentypen, die jeden Geschmack treffen.

1. Naturgarten

Ein Garten kann so vieles sein: Ein Ort zum Träumen, zum Entspannen oder zum Gemüseanbau. In einem Naturgarten leben Menschen und Tiere im Einklang. Hier gibt es genügend Platz für die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Im Vordergrund steht dabei immer der Artenreichtum. So lässt sich hier immer etwas entdecken!

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Ob bunte Blumenwiese, Obstplantagen oder Gemüsebeete: Der Naturgarten erweckt den Eindruck, dass nicht in die Natur eingegriffen worden ist. Gärtner pflegen ihn zwar, aber versuchen der Natur so weit als möglich ihren Lauf zu lassen. Gerade beim Anbau von Nutzpflanzen wird auf Pestizide und Dünger verzichtet. Um das natürliche Ambiente zu unterstreichen, eignen sich Holzmöbel ganz besonders – sie spiegeln den ursprünglichen Charme des Gartens wider.

2. Kräutergarten

Schnittlauch, Basilikum oder doch lieber Thymian? Kräuter verfeinern viele Speisen und sind deshalb aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Frisch geerntet schmecken die Gewürz- und Heilkräuter am besten! Es gibt viele pflegeleichte Kräutersorten, die sich ganz leicht selbst anbauen lassen. Ein Kräutergarten ist nicht nur ein optischer Hingucker, sondern ein wahres kulinarisches Highlight!

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Falls du einen Kräutergarten anlegen möchtest, gibt es unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Kräuter wachsen in Blumenkästen und -ampeln, Töpfen, Kübeln oder im Gemüsebeet. Ein echter Blickfang ist ein Kräuterrad – hier legst du mit Pflastersteinen ein Muster, das verschiedene Bereiche bildet. Jede Sektion kann unterschiedlich bepflanzt werden. Wie wäre es zudem mit einer gemütlichen Rattan-Lounge? So kannst du dich zurücklehnen und den Anblick deiner Kräuter richtig genießen!

3. Wassergarten

Springbrunnen, Wasserläufe oder Teiche: In einem Wassergarten findet man alle möglichen Formen von Wasserquellen. Hier wird das Wasser in den Garten integriert und sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre. Zusätzlich ist ein Wassergarten ein wahrer Entspannungsort. Obwohl die einzelnen Wasserquellen vielleicht voller Leben sein mögen, kommt man hier vollkommen zur Ruhe.

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Der Wassergarten ist also nicht nur ein schöner Blickfang, sondern versorgt viele Tiere. Du wirst sehen: Nachdem du Wasserquellen angelegt hast, werden sich nach und nach Tiere in deinem Garten einfinden. Vögel, die am Uferrand sitzen, Frösche, die laut quakend von einem Seerosenblatt zum nächsten springen oder Insekten, die in der Luft schwirren – dieses schöne Naturschauspiel kannst du in einem Wassergarten hautnah miterleben!

4. Japanischer Garten

Warst du schon einmal in einem japanischen Garten? Dann weißt du vielleicht, dass hier – anders als in heimischen Gärten – einfach alles eine tiefere Bedeutung hat. So zeichnet sich ein japanischer Garten durch die folgenden vier zentralen Elemente aus:

  • Steine stehen einerseits für Tiere, die in die Natur mit eingebunden sind. Andererseits können sie auch verschiedene Götter symbolisieren, die vom Himmel herabgestiegen sind.
  • Bäume stehen für das Leben, weil sie sich immer wieder regenerieren und weiterwachsen.
  • Wasser ist ein Symbol für Ozeane und Seen, das – wie die Steine – verschiedenen Göttern gewidmet sein kann.
  • Moos ist ein Bild für Weisheit.
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Der japanische Garten überzeugt mit Ordnung und klaren Linien. Hier gibt es keinen ablenkenden Schnickschnack, denn der Garten findet seinen Ursprung im Buddhismus. Vertreter dieser Lebensphilosophie nutzen den japanischen Garten gerne als Ort der Meditation und Ruhe. Körper und Seele sollen sich hier im Einklang mit der Natur befinden.

5. Rosengarten

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Rosen zählen zu den beliebtesten Blumen weltweit. Es überrascht daher nicht, dass immer mehr Gärtner einen eigenen Rosengarten anlegen. Er dient dazu, viele verschiedene Rosensorten anzupflanzen: Beet-, Kletter- Hecken- oder Edelrosen sind nur einige wenige Beispiele für die Rosenpracht. Ein Rosengarten lohnt sich aber nicht ausschließlich für Rosenliebhaber. Ebenso werden Verträumte, Romantiker und Luftschlösserbauer Gefallen daran finden.

Die Auswahl an Rosensorten ist groß – es gibt sie in den verschiedensten Farben. Die schönen roten Rosen sind dabei ein absolutes Muss für jeden Rosengarten. Obwohl die Blumen bereits allein richtig toll wirken, harmonisieren sie auch mit anderen Pflanzen, wie Lavendel und Rosmarin. Der einzige Nachteil am Rosengarten: Rosen nehmen viel Zeit in Anspruch. Sie müssen gehegt und gepflegt werden, um ihre volle Schönheit zu entfalten. Überlege dir deshalb gut, ob du nicht zu beschäftigt für diese Aufgabe bist.

6. Cottage-Garten

Zauberhafte Rosen, üppige Stauden und ein schöner Gartenpavillon: Viele träumen von einem richtig romantischen Garten. Der Cottage-Garten trifft Romantiker mitten ins Herz! Ein solcher Garten überzeugt vor allem mit seinen vielen blühenden Blumen. Hier dürfen Rosen nicht fehlen und bei den Staudenbeeten sollte man vor allem auf zarte Pastellfarben setzen (z. B. Glockenblumen und Fingerhut).

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Falls du einen Cottage-Garten planst, aber dich nicht wirklich inspiriert fühlst, gibt es eine Lösung! Du reist am besten in das wunderschöne England. Hier findet der Cottage-Garten nämlich seinen Ursprung. Sammle dort also neue Ideen – und wer weiß, vielleicht kann dir der eine oder andere Engländer ein paar Gartengeheimnisse aus erster Hand verraten!

Ein eigener Garten ist ein echtes Erlebnis! Hier kannst du der Natur besonders nahe kommen. Das Fleckchen Grün lädt zum Gärtnern und Entspannen ein. Die Auswahl an Gartenstilen ist groß und die Entscheidung für einen bestimmten Typ soll gut durchdacht sein. Bei diesen buntgemischten 6 Gartentypen ist sicher für jeden etwas dabei! Und, welcher Gartentyp sagt dir am meisten zu?

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