Wir alle wissen, dass wir uns viel besser fühlen, wenn es um uns herum aufgeräumt und ordentlich ist. Zwischen Chaos und Kram schaffen wir es nicht, uns ordentlich zu konzentrieren und fühlen uns zudem durch einen innerlichen Aufräum-Zwang ständig unter Druck gesetzt. Meine Tipps zum Entrümpeln sollten es dir möglich machen, Struktur ins Durcheinander zu bringen und dich von Dingen, die du nicht mehr benötigst, trennen zu können.

Umzug als Chance für gründliche Entrümpelung

Tatsächlich ist eine Entrümpelung in dem Moment am einfachsten, wenn man einen Umzug plant. Hier geht man tatsächlich jeden einzelnen Gegenstand durch und kann bewerten:

  1. Braucht man es noch,
  2. will man es vielleicht verkaufen oder
  3. kann es weggeschmissen werden?

Wenn du dein Hab und Gut in diese drei Bereiche eingeteilt hast, kannst du es dir mit dem zu entsorgenden Teil der Dinge ganz einfach machen: Der Service von AWL Zentrum bietet an, Wohnungen, Häuser oder auch Garagen komplett besenrein zu entrümpeln. Nicht nur bei deinem Umzug ist das praktisch. Wenn du vielleicht einmal eine Immobilie von verstorbenen Angehörigen ausräumen lassen möchtest, lässt sich auch dies über AWL umstandslos regeln. 

Zwischendurch entrümpeln: Tipps bei Zeitmangel

Einer der Hauptgründe, warum es für viele Menschen schwierig ist, Ordnung zu schaffen, ist einfach der Mangel an Zeit. Wir sind die ganze Zeit beschäftigt und wenn wir einmal ein wenig Freizeit haben, wollen wir eigentlich nicht aufräumen. Die To-Do-Liste ist sowieso schon lang genug! 

Aber das Schöne ist, je mehr man aufräumt, desto mehr Zeit bleibt einem am Ende. Denn das Suchen und Räumen von hier nach da fällt dann irgendwann weg. Außerdem fühlt man sich viel freier, wenn es um einen herum ordentlich und strukturiert aussieht.

Zu den wichtigen Entrümpeln Tipps gehört der Hinweis, dass man sich dafür auch tatsächlich Zeit nimmt und am besten ein (kleines) Zeitfenster im Kalender einträgt. Sonst wird das Chaos nur immer größer, denn man stellt überall etwas dazu, anstatt Dinge abzubauen.

Entrümpeln bedeutet nicht unbedingt stundenlanges Arbeiten an einem Stück. Stattdessen kannst du Schritt für Schritt vorgehen und dir zunächst nur einen Raum oder vielleicht auch nur einen Schrank vornehmen. Im Laufe der Zeit summiert sich dein Engagement und du wirst mit einem aufgeräumten Heim belohnt, das dir ganz viel Freude bereitet.

Wie fängt man mit dem Entrümpeln an?

Du kannst dir entweder regelmäßig ein kleines Zeitfenster im Terminkalender freihalten oder deinen Alltag ein wenig umgestalten und jede Tätigkeit mit dem Entrümpeln verbinden. Hier zwei Beispiele:

  • Wenn du dich morgens fertig machst, stehe an einem Wochenende einfach einmal eine halbe Stunde früher auf und miste beim Schminken sorgfältig deine Kosmetikschublade oder den Schrank im Badezimmer aus.
  • Wenn du abends etwas kochst, kannst du gleich mit einigen Minuten Investition die Küchenschränke und -Schubläden entrümpeln. Sicherlich findest du Abgelaufenes oder kannst unbenutzte Geräte zur Seite schaffen. 
  • Wenn du Unterlagen suchst wie vielleicht deinen Impfpass, dann miste in diesem Moment auch gleich jeden Papierkram aus, den du nicht mehr nutzen wirst. Manchmal bleiben Rechnungen oder andere Unterlagen ja einige Jahre wichtig, müssen aber nicht ewig verstaut werden.

Gewöhne dir an, immer da, wo du gerade arbeitest, direkt nachzufragen, ob du dieses und jedes noch brauchst. Entrümpeln kannst du auf diese Weise Schritt für Schritt, jeden Tag ein wenig mehr.

Sich mit Schönem umgeben

Vor allem Frauen fühlen sich leichter motiviert, wenn sie sich am Ende der getanen Arbeit mit etwas belohnen können. Warum kann die nicht ein neuer toller Einrichtungsgegenstand sein? Hier möchte ich wieder einige Beispiele bringen:

  • Jeder Raum wird sicherlich mit etwas Wanddekoration einladender  aussehen, wenn du eine beeindruckende Fotowand gestaltest. Bei Desenio kannst du verschiedene Poster zusammenstellen. In hübschen Rahmen präsentiert, lassen sie sich im Handumdrehen immer wieder austauschen, wenn du dich satt gesehen hast.
Verschönere dein Heim, dann macht das Entrümpeln gleich viel mehr Spaß!
Verschönere dein Heim, dann macht das Entrümpeln gleich viel mehr Spaß!
© Desenio
  • Chaos in Regalen lässt sich über hübsche Boxen oder Körbe bzw. Schachteln bändigen. Achte darauf, dass du nicht zu viele verschiedenartige Boxen wählst. Es wird optisch umso ruhiger, je einheitlicher du das Bild gestaltest. Das klappt eigentlich überall – sowohl im Arbeitszimmer wie auch in der Küche und im Kinderzimmer.
Körbe und Schachteln sorgen in Regalen für ein ordentliches Erscheinungsbild
Körbe und Schachteln sorgen in Regalen für ein ordentliches Erscheinungsbild
© TakaTomo.de

Auch Männer sollten sich mit etwas belohnen, wenn das Chaos beseitigt worden ist. Wie wäre es mit einer smarten Lichtinstallation? Diese kommt viel besser zur Geltung, wenn ein Raum ordentlich und aufgeräumt ist.

Etwas „für den Fall der Fälle“ aufbewahren

Ich denke, jeder kennt das Phänomen, dass man Dinge sammelt, die man ja vielleicht irgendwann noch gebrauchen könnte. Ein Beispiel wären alte Handtücher. Es könnte ja sein, dass irgendwann 10 Menschen gleichzeitig im Haus sind und alle ein Handtuch brauchen. Mal ganz ehrlich: Wie realistisch ist das? 

Befreie dich von aussortierten Dingen wie Kleidung, Bettwäsche, und Handtüchern und behalte nur die Teile, die du wirklich gern benutzt. Du kannst die aussortierten Stücke im Altkleider-Container entsorgen. Schon hast du wieder etwas mehr Platz und eine bessere Übersicht im Schrank. 

ich selbst sammle übrigens Kartons. Warum? Weil es ja sein könnte, dass ich irgendwann innerhalb weniger Tage viele ausgetragene Kleidungsstücke meiner Kinder über die Online Kleinanzeigen auf einmal verkaufe. Zum Verschicken hätte ich dann Kartons in jeder Größe vielfach parat. Ach ja … ich kann froh sein, wenn ich mal ein Teil in der Woche los werde.

Dinge außerhalb einlagern

Oft gibt es größere Dinge, die man nicht häufig nutzt, sie aber immer wieder braucht. Koffer, saisonale Kleidung und Dekoration und auch der Bollerwagen sind beispielsweise solche Sachen. Auch wichtige Erinnerungsstücke lassen sich nicht so leicht wegwerfen.

Wenn man jetzt nur einen kleinen Dachboden oder Keller zur Verfügung hat, weiß man nicht, wo man diese Dinge die ganze Zeit stehen lassen soll. Eine schöne Lösung ist es, über Storagebox eine Lagerfläche zu mieten. Verschiedene Lagergrößen sind in vielen Städten bereits mietbar. Auch ein Fahrtweg von einigen Kilometern ist ja nicht tragisch, wenn man die Sachen nur selten benötigt.

Ansonsten hat man vielleicht ja auch die günstigere Option, selten benutzte Dinge bei den Eltern oder im Haus der Geschwister unterzustellen.

Gut Erhaltenes auf dem Flohmarkt verkaufen

Ein weiterer Grund für Unordnung und zu wenig Stauraum ist das Sammeln von Gegenständen, die nicht mehr genutzt werden, allerdings Geld gekostet haben.

Das können modische Fehlkäufe sein oder noch funktionierende, aber aussortierte technische Geräte. Auch Dekorationsgegenstände kann man irgendwann nicht mehr sehen. Die Schränke füllen sich damit, benutzen wird man sie vermutlich aber nicht mehr. 

Wenn du diese Sachen nicht verschenken oder wegschmeißen möchtest, kannst du an einem Flohmarkt teilnehmen und für die Dinge noch ein wenig Geld einnehmen.

Gut erhaltene Dinge lassen sich auf dem Flohmarkt verkaufen
Gut erhaltene Dinge lassen sich auf dem Flohmarkt verkaufen
© Simone Pellegrini via unsplash.com / CC0

Erfahre hier, wie du mit kleinen Tricks mehr Platz in kleinen Wohnungen schaffen kannst.

Werbung
Vorheriger ArtikelWelche Möglichkeiten nach dem Abitur gibt es?
Nächster ArtikelWie modische Gürtel die Taille betonen