Jeder von uns verbringt etwa ein Drittel seines Lebens im Bett. Trotzdem kommt das Thema, wie man seinen Schlaf verbessern kann nicht allzu oft auf. Es gibt immer mehr sinnvolle Matratzenergänzungen, die das Ein- und Durchschlafen angenehmer machen und uns erholter aufwachen lassen. In diesem Artikel erhältst du Informationen über Produkte sowie Tipps und Tricks, die deinen Schlaf verbessern.

Was für Arten von Matratzen gibt es?

Jede Matratze ist ein bisschen verschieden und unterscheidet sich in einigen Punkten. Die Matratze, die deinem Freund gefällt und ihm zu einem besseren Schlaf verhilft, zu wird dich vielleicht die ganze Nacht wachhalten und kann dir ganz und gar nicht dabei unterstützen, wenn du deinen Schlaf verbessern möchtest.

Deshalb ist es wichtig zu wissen, welche unterschiedlichen Aspekte es beim Matratzenkauf zu beachten gibt. Im Folgenden sind die wesentlichen und wichtigen Merkmale von Matratzen aufgelistet:

Größe der Matratze

Offensichtlich ist die Größe der erste Punkt, der bei einer Matratze ins Auge springt. Es gibt viele Standardgrößen, die für die meisten von uns geeignet sind. Häufig gesehene Größe zum Beispiel sind 90 cm Breite x 200 cm Länge (Single Size) oder 140 cm x 200 cm (Double Size). 

Wie gesagt sind viele von uns mit den Standardgrößen zufrieden. Jedoch gibt es auch Menschen, die etwas größer sind und deshalb gerne eine längere Matratze haben möchten, damit man nicht ständig mit dem Kopf an der Wand scheuert oder die Füße aus dem Bett herausragen. Für diesen Fall gibt es mittlerweile sogar Matratzen nach Maß. Für große Menschen ist eine solche Matratze sehr hilfreich, wenn sie ihren Schlaf verbessern möchten.

Härte der Matratze

Der Härtegrad der Matratze hängt zu einem großen Teil von den persönlichen Vorlieben ab. Einige Menschen könnten sich niemals vorstellen, freiwillig in einer weichen Matratze zu versinken. Für andere ist gerade das der Grund, abends ins gemütliche Bett zu fallen.

Daneben kann der richtige Härtegrad aber auch von Vorteil sein, wenn man Rücken-, Leisten-, Lenden- oder Wirbelbeschwerden hat und seinen Schlaf verbessern möchte. Je nach Art der Beschwerde lohnt sich etwas anderes. Hier muss jedoch jeder für sich ausprobieren, was seinen persönlichen Wünschen entspricht.

Füllmaterial

Das Füllmaterial macht sich beim Legen direkt bemerkbar. Bestimmte Füllmaterialien können nicht nur deinen Schlaf verbessern, sondern darüber hinaus sogar am Tag Rückenschmerzen vorbeugen. Die klassischen Füllmaterialien von Matratzen sind:

  • Schaumstoff: Generell ist Schaumstoff sehr leicht und elastisch. Dies erlaubt einen einfachen Aufbau. Darüber hinaus ist es im Vergleich zu anderen Materialien sehr preiswert und weich.
  • Federkern: Hier handelt es sich nicht um die Federn eines Tieres, sondern um Springfedern aus Metall. Eine Matratze mit Federkern ist eine gute Option für Menschen, die gerne auf dem Rücken schlafen. Federkern ist ein sehr stützendes Füllmaterial.
  • Latex: Da der Stoff aus dem Kautschukbaum („Gummibaum“) und nicht von Tieren gewonnen wird, ist er eine gute Alternative für Allergiker. Obwohl man vielleicht denkt, dass man mit Latex als Füllmaterial stark schwitzt, ist das Gegenteil der Fall. Latex ist tatsächlich relativ atmungsaktiv und bringt damit auch eine bessere Wärmeregulation mit sich. Das heißt einfach, dass dir nachts nicht so schnell zu warm bzw. kalt wird.
  • Wasserbetten: Eine besondere Alternative zum klassischen Bett ist das Wasserbett. Wie der Name schon sagt, ist das Bett komplett mit Wasser gefüllt. Wasserbetten können sich an deine Körperform anpassen und sind somit gut für Menschen mit Rückenproblemen geeignet. Bei manchen Wasserbetten lässt sich die Temperatur des Wassers anpassen, was eine zusätzliche Regulierung der Körpertemperatur ermöglicht.
  • Luftbetten: Luftbetten sind sehr vielfältig. Da die Menge an Luft im Inneren selbst bestimmt werden kann, kann der Härtegrad nach Wunsch angepasst werden. Du kannst sie  auch komplett entleeren, was einen einfacheren Transport erlaubt. Dazu sind Luftbetten wahrscheinlich die günstigsten Betten von allen.

Matratzenauflage für mehr Komfortabilität

Matratzenauflagen, oder auch „Topper“, genannt werden einfach auf die große Matratze draufgelegt. Sie sind eine Art dünnere Matratze (i.d.R. 3-9cm dick) mit einfacherer Handhabung. Seit Verbreitung der Boxspringbetten sind Topper erst richtig bekannt geworden.

Der Sinn eines Toppers ist, über die Matratze hinaus zusätzliche Bequemlichkeit zu schaffen. So eine Matratzenauflage ist also dann vor allem eine Überlegung, wenn du nicht komplett mit der Bequemlichkeit deiner aktuellen Matratze zufrieden bist.

Matratzenauflagen können sich durch den „Memory-Effekt“ an deine Körpergröße und dein Körpergewicht anpassen. Die Auflage lernt deine Körperform kennen und entfernt durch den Memory-Effekt störende Druckpunkte. Das optimiert deine Körperhaltung, Körperausrichtung, Rücken und Wirbelsäule und führt hier zu weniger Beschwerden.

Unterschiedliche Matratzenauflagen bringen verschiedene Füllmaterialien mit sich. So sind zum Beispiel Viscoschaum Topper ein Klassiker, jedoch nicht der einzige Stoff. Jeder Stoff besitzt eigene Eigenschaften, wie etwa Atmungsaktivität etc.

Ein weiterer Vorteil des Toppers ist seine Handhabung. Die aufrollbare Auflage ist zum Transport geeignet, damit du auch außerhalb deines Zuhauses deinen Schlaf verbessern kannst. Außerdem kann die Matratzenauflage auch deutlich einfacher gewaschen werden, als eine gewöhnliche Matratze.

Mit Matratzenergänzungen kannst du deinen Schlaf verbessern
Mit Matratzenergänzungen kannst du deinen Schlaf verbessern
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Weitere Tipps, dir deinen Schlaf verbessern können

Es gibt eine Reihe von weiteren Maßnahmen, die neben der richtigen Matratze den Schlaf verbessern können:

  • Schlafroutine: Versuche, jeden Abend zur selben Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen. So kann sich der Körper an einen festen Schlafrhythmus gewöhnen.
  • Stimulanzien am Abend meiden: Koffein und Nikotin vor dem Schlafengehen können die Schlafqualität beeinträchtigen.
  • Den richtigen Tee trinken: Verschiedene Teesorten wie Kamille können das Einschlafen fördern.
  • Die Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen minimieren: Licht von Bildschirmen ist bekannt dafür, die Produktion des Schlafhormons Melatonin zu stören. Fehlt das Hormon, kannst du schlechter einschlafen.
  • Keine Arbeit mit ins Bett nehmen: Vermeide es, im Bett zu arbeiten oder zu essen. Das Bett sollte nur zum Schlafen und Entspannen verwendet werden.
  • Entspannung suchen: Entspannende Aktivitäten wie Yoga, lesen oder autogenes Training vor dem Schlafengehen helfen dabei, besser einzuschlafen.
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