Alle Eltern wissen, wie wichtig es ist, den eigenen Kindern adäquate Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten. Altersgerechte Spielmöglichkeiten fördern nicht nur die Entwicklung des Kindes, sondern verschaffen auch Erholung für die Eltern. Verfügt man über einen eigenen Garten, sollte die Anschaffung eines Trampolines in Erwägung gezogen werden. Dieses bringt nicht nur jede Menge Spaß, sondern fördert auch die Koordination von Kindern. Natürlich ist ein Trampolin keine kostengünstige Investition und deshalb sollte man sich vor dem Kauf gut überlegen welches passt. 

Der geeignete Standort

Ein Trampolin benötigt einiges an Platz im Garten. Denn nicht nur das Trampolin selbst muss bedacht werden, sondern auch eine freie Fläche rundherum. Das ist wichtig, um die Sicherheit der springenden Kinder zu gewährleisten.

Bei Trampolinen ohne Sicherheitsnetz sollte eine Freifläche von zweieinhalb Metern und bei Trampolinen mit Netz von einem Meter eingeplant werden. Außerdem ist es wichtig, dass in der Nähe des Trampolins keine Bäume stehen. Diese können nicht nur zu Verletzungen führen, sondern auch das Trampolin verschmutzen.

Idealerweise steht das Trampolin auf einer ebenen Fläche am Rasen. Will man es auch Beton oder Pflastersteinen aufstellen, muss eine weiche Matte im Eingangsbereich platziert werden. Möchte man ein Bodentrampolin kaufen, sollte man wissen, dass dieses in den Boden eingegraben wird. Somit muss der Untergrund auch so beschaffen sein, dass eine Kuhle ausgehoben werden kann, die tief genug ist. 

Rund oder rechteckig?

Soll man ein rundes oder rechteckiges Trampolin kaufen? Diese Fragen stellen sich viele, wenn sie über die Anschaffung eines Trampolins nachdenken. Dabei ist nicht nur wichtig, welche Form besser in den Garten passt, sondern es ist auch gut zu wissen, dass diese ein unterschiedliches Sprungmuster haben.

So eignet sich ein rundes Trampolin vor allem für Anfänger. Durch die runde Form wird der Springer automatisch zur Mitte geführt. Außerdem sind die Sprünge auf einem runden Trampolin nicht so hoch wie auf einem rechteckigen. Hat man also kleine Kinder, die das Trampolin benutzen, ist ein rundes die bessere Wahl. Zudem sind diese auch meist kostengünstiger als rechteckige. Runde Trampoline sind in verschiedenen Größen, Farben und Preisklassen erhältlich.

Hat man bereits größere Kinder mit Springerfahrung oder will man selbst auch den ein oder anderen Trick probieren, kann man auch ein rechteckiges Trampolin in Erwägung ziehen. Diese sind auch häufig für ein höheres Gewicht geeignet als Runde. 

Ein rundes Trampolin mit Schutznetz eignet sich gut für Anfänger
Ein rundes Trampolin mit Schutznetz eignet sich gut für Anfänger
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Aufstellen oder eingraben?

In den meisten deutschen Gärten findet man Trampoline, die auf Beinen in den Garten gestellt werden. Diese Variante ist preiswerter und kann auch schnell an einen anderen Platz gebracht werden. Es gibt aber auch Trampoline, die in den Boden eingegraben werden können.

Die sogenannten Inground- oder Bodentrampoline sind vor allem für all jene eine Möglichkeit, die sich die freie Sicht auf den Garten erhalten möchten. Denn diese sind ebenerdig und benötigen auch nicht zwingend ein Sicherheitsnetz. Aber sie haben nicht nur Vorteile. Zum einen ist der Preis höher. Vor allem, wenn man nicht selbst über das handwerkliche Geschick verfügt, muss man mit zusätzlichen Montagekosten rechnen. Außerdem können sie, einmal eingegraben, nur mehr mit sehr viel Aufwand umgestellt werden. Dafür ist die Verletzungsgefahr viel geringer als bei Trampolinen mit Standbeinen, da es so gut wie keine Fallhöhe gibt.

Egal für welches Modell man sich entscheidet, sollte man sich alle Vor- und Nachteile gut überlegen. Dann hat man auch jahrelang Freude an seinem Trampolin.

Ein im Boden eingelassenes Trampolin birgt weniger Verletzungsgefahr
Ein im Boden eingelassenes Trampolin birgt weniger Verletzungsgefahr
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