Sich als Mann gut anzuziehen, ist mittlerweile gar nicht mehr so einfach. Trends oder Stile ändern sich praktisch über Nacht und insbesondere in jüngeren Jahren möchte man nicht wirken, als hätte man diese verschlafen. Zusätzlich gilt es, das Outfit an die Erfordernisse des Berufsalltags anzupassen. Welche Kleiderkombinationen eignen sich als Business-Outfit? Was muss man beachten, wenn man sich nach Feierabend mit Chefs und Kollegen trifft? Doch auch im privaten Rahmen ist es nicht verkehrt, sich an bestimmten Grundregeln zu orientieren. Eine Auswahl von zehn Regeln, die du im Alltag und Beruf beachten solltest, findest du hier.

Regel 1: Das Businessoutfit dezent halten

Regel Nummer eins widmet sich dem vielleicht einfachsten Outfit: Dem Business-Outfit. Einfach ist es, weil in diesem Fall keine kurzfristigen Trends oder Stile, die die Laufstege in Paris und Mailand dominieren, in deine Kleiderauswahl einfließen. Das Businessoutfit folgt etablierten Regeln, die sich im Laufe der Jahre nicht oder nur in geringem Maße geändert haben:

  • Klassischer Anzugschnitt
  • Dezente Farben und wenig Schmuck
  • Klassische Herrenschuhe

Farbliche Akzente kannst du mithilfe deiner Krawatte setzen. Auch hier gilt es aber, nicht auf grelle Farben oder wilde Muster zu setzen.

Regel 2: Das After-Work-Outfit darf nicht zu lässig sein

Dieses Outfit betrifft Kleidung, die du bei Veranstaltungen mit Geschäftspartnern und/oder Arbeitskollegen trägst. Du kannst dich an drei gängigen Dresscodes orientieren.

  • Business Casual: Bei diesem Stil kannst du dir einige Freiheiten erlauben. Ein Sakko kombinierst du beispielsweise mit einem Polo-Shirt. Krawatten gehören nicht notwendigerweise dazu.
  • Smart Casual: Wenn es um den abendlichen Umtrunk an der Bar geht, kannst du dich auch durchaus lässiger präsentieren. Auf das Sakko kannst du bei diesem Look beispielsweise verzichten. Jeans solltest du allerdings zu Hause lassen und in jedem Falle schicke Schuhe tragen.
  • Casual Dress: Bei diesem Outfit kombinierst du den Casual-Style mit einem Sakko. Dazu passen Loafer – keine Turnschuhe.

Regel 3: Casual Style – es passt, was gefällt

Beim Casual kannst du aus allem wählen, das zu deinem persönlichen Style passt. Unterschiedliche Stile sind frei kombinierbar. 2020 sind beispielsweise weit geschnittene Hosen, die man mit einem Sakko kombiniert, angesagt. Auch Oversized-Pullover und Sweatjacken gelten als trendig und sollten daher in deinem Kleiderschrank nicht fehlen sowie übergroß geschnittene, bunte Mäntel. Solche findest du hier bei outletcity.com.

Regel 4: Laufstegmode nicht überschätzen

In vielen Fällen lassen sich Modetrends nicht eins-zu-eins vom Laufsteg in den Alltag übernehmen und das ist auch gut so. Die Modewelt ist nicht zuletzt eine Experimentier- und Spielwiese. Du solltest dich daher auf das verlassen, was für dich funktioniert und nur hin und wieder mal ein gewagtes Accessoire oder einen neuen Schnitt ausprobieren.

Regel 5: Bequemlichkeit findet Einzug in die Alltagsmode

Wie schon beschrieben, steht mittlerweile Tragekomfort für viele Modeschöpfer im Vordergrund. Mithilfe von Athleisure-Wear baust du gezielt Jogginghosen, Hoodies o. Ä. in dein Alltags-Outfit ein. So fühlst du dich sowohl top-gestylt als auch lässig und entspannt.

Athleisure-Wear zieht in den Alltag ein
Athleisure-Wear zieht in den Alltag ein
© Lucca B. / via lookbook.nu

Regel 6: Anlass und Location beachten

Wenn du dich over- oder underdressed fühlst, kann das verdammt unangenehm sein. Egal wo du hingehst – ob zum Geschäftsessen oder Dinner mit den Schwiegereltern –, bereite deine Garderobe entsprechend vor und informiere dich über den Dresscode. Im Notfall kannst du auch Freunde, Kollegen oder Bekannte fragen, was sie planen anzuziehen.

Regel 7: Insbesondere die Abendgarderobe auf den Anlass abstimmen

Abendliche Veranstaltungen verlangen oft eine elegante und stilvolle Kleiderwahl – wenn es nicht gerade in die Kneipe oder Disco geht. Besuchst du beispielsweise das Theater oder ein Jazzkonzert, solltest du einige Regeln beachten. Allgemein fasst man die Arten von Abendgarderoben unter mehreren Oberbegriffen zusammen:

Black Tie: Ein besonders festliches Outfit. Eine schwarze Fliege sowie ein dunkelblauer Smoking gehören dazu.

Semi Formal: Tagsüber trägt man beim semi-formellen Outfit einen Anzug, abends einen Smoking.

Informal: Die lässige Abendgarderobe. Schöne Schuhe, Stoffhose und ein Hemd oder ein klassischer Pullover gehören dazu.

Regel 8: Das Sakko niemals komplett zuknöpfen

Eine simple Regel, die trotzdem nicht jeder Sakkoträger befolgt. Wenn man konsequent alle Knöpfe beim Sakko oder Anzug verschließt, sorgt das dafür, dass sich der Stoff verzieht. Es ist also von Vorteil, immer mindestens einen Knopf auf Bauchhöhe zu öffnen.

Immer ein Knopf öffnen
Immer ein Knopf öffnen
© Leo Chan / via lookbook.nu

Regel 9: Stilmix für Sportler

Wenn du einen sportlichen, agilen Eindruck machen willst – vorausgesetzt, diese Attribute passen zu dir – liegst du voll im Trend. Heutzutage ist es durchaus stylisch, wenn du schicke Sakkos mit Sneaker kombinierst oder Trainingsjacken mit Loafers.

Regel 10: Das Outfit sollte zu deiner Persönlichkeit passen

Den Ausschlag, welche Accessoires und Modestile zu dir passen, gibt deine Persönlichkeit. Experimentiere also ein wenig und finde heraus, was mit deinem Charakter harmoniert. Nur so findest du das passende Outfit für jeden Anlass.

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