Das Thema Nachhaltigkeit wird auch bei Armbanduhren immer wichtiger. Viele Liebhaber des handlichen Zeitmessers möchten gar nicht in mehrere Einzelstücke investieren. Stattdessen verwöhnen sie das Gehäuse mit regelmäßiger Pflege und wechseln ganz nach Gusto und Anlass das Armband. Welches Material sich für Business-Looks eignet und welches Armband selbst schweißtreibenden Freizeitaktivitäten trotzt, zeigen die Tipps zur Armbandauswahl.

Im Business ist das klassische Uhrenarmband aus Leder eine gute Wahl
Im Business ist das klassische Uhrenarmband aus Leder eine gute Wahl
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Armbänder werden zu Chamäleons am Handgelenk

Fast jeder Erwachsene besitzt mindestens eine Uhr. Neben den klassischen Chronografen erfreuen sich vor allem Smartwatches wachsender Beliebtheit. 2020 wurden von ihnen mehr als 3,2 Millionen verkauft, denn sie sind die flexiblen Begleiter in fast allen Lebenslagen.

Moderne Smartwatches sehen durch ihr schlichtes Gehäuse-Design stilvoll aus und lassen sich zu fast jedem Look tragen. Wichtig für das gelungene Auftreten ist das passende Armband (beispielsweise ein Garmin Armband). Kautschuk, Metall, Leder oder Stoff – es gibt alles, sogar in verschiedenen Farben und Preiskategorien.

Leder: der Klassiker, auch für Business-Vorhaben

Armbänder aus (Fake-) Leder gehören zu den Klassikern und verleihen der Uhr einen eleganten Charme. Deshalb ist das Lederarmband häufig die erste Wahl, wenn die Uhr vor allem im Büro oder bei anderen Business-Anlässen getragen werden soll. Dank der Materialeigenschaften ist das Armband bei guter Pflege mehr als zwei Jahre nutzbar. Schweiß, Hausarbeit, Wasser – sie sind natürliche Feinde des Lederarmbandes, sodass die Uhr für den aktiven Lebensstil nur eingeschränkt verwendbar ist.

Kautschuk: der Allrounder für Aktive

Armbänder aus weißem, natürlichem Kautschuk gibt es in vielen aufregenden Farben oder als zurückhaltende Nuance in Schwarz oder Grau. Rein optisch verleihen sie der Uhr und dem Träger einen jugendlichen und sportlichen Touch. Für den Business-Look sind sie hingegen ungeeignet. Dafür macht das Armband aus Kautschuk fast jede aktive Lebenslage mit. Schwimmen, Sport treiben – kaum eine Tätigkeit kann ihm etwas anhaben.

Metall: das edle Design mit starker Ausstrahlung

Metallarmbänder wirken nicht nur auf den ersten Blick robust, sondern halten dieses Versprechen auch. Durch die Materialeigenschaften trotzen sie sogar Schweiß und Wasser, lassen sich mit einer Zahnbürste und sanfter Waschlotion leicht reinigen. Auch im Business-Outfit machen die Armbänder aus Metall eine gute Figur. Sie sollten jedoch nicht zu eng gewählt werden, da sich das Material anders als Leder oder Kautschuk nicht dehnt und womöglich zu straff am Handgelenk sitzt.

Wer seine Uhr am Handgelenk tatsächlich spüren möchte, macht mit einem Metallarmband nichts verkehrt (Ausnahme Titan, denn das Material ist federleicht). Wer jedoch ein leichteres Gefühl mit seinem smarten Zeitmesser haben möchte, sollte auf ein Armband aus Kautschuk oder Leder zurückgreifen.

Stoff: Schon James Bond liebte es

Seit dem Film „Dr. No“ gilt das Stoffarmband als hipper Klassiker unter den Armbändern. Was James Bond Charme verleiht, muss auch an anderen Handgelenken gut aussehen, oder? Tatsächlich erfreuen sich Stoffarmbänder aufgrund ihrer leichten Handhabung und Flexibilität großer Beliebtheit. Sie scheuen Wasser nicht und machen auch so manche sportliche Aktivität mit. Sobald sie schmutzig sind, können sie mit Wasser und einer sanften Seifenlauge blitzschnell gereinigt werden.

Allerdings kann der Stoff auch unangenehm auf der Haut reiben. Auch das Trocknen kann durch das Aufsaugen etwas länger dauern. Wer dieses Gefühl nicht mag und trotzdem ein Armband möchte, was sämtliche Aktivitäten mitmacht, greift zu Kautschuk.

Wie wähle ich das passende Armband?

Nicht nur der persönliche Lifestyle entscheidet über das passende Armband, sondern auch die Uhr selbst. Das Band sollte immer zum Gehäuse passen und eine schöne Symbiose darstellen. Ist das Gehäuse beispielsweise stilvoll, zurückhaltend und hat abgerundete Kanten, ist ein auffälliges und hart wirkendes Armband deplatziert. Wer jedoch ein Fashion-Statement mit seiner Uhr setzen möchte, kann ein möglichst kontrastreiches Band wählen.

Das Tragegefühl spielt bei der Uhr ebenfalls eine wichtige Rolle. Schließlich ist sie häufig mehrere Stunden täglich der unauffällige Begleiter am Handgelenk. Einige bevorzugen Armbänder, die fast gar nicht auf der Haut spürbar sind. Andere wünschen sich das Gefühl, die Uhr wirklich präsent auf der Haut wahrzunehmen.

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