Streetwear steht für einen lässigen Modestil, er wurde in den 1990er Jahren bekannt und hat seine Ursprünge in der Hip-Hop-Kultur sowie in der Welt der Skater. Bequeme und dennoch trendige Kleidung zeichnen Streetwear aus, dazu gehören vor allem grafische T-Shirts, Kapuzenpullover, Jogginghosen und coole Sneakers. 

Sweater gehören zum Bild des Streetstyles dazu
Sweater gehören zum Bild des Streetstyles dazu
© Xana Nakata via lookbook.nu

Limitierte Streetwear Produkte sorgen für Höchstpreise

Streetwear ist heutzutage davon gekennzeichnet, dass neuste Trendprodukte wie Sneaker oder Basecaps häufig in limitierter Stückzahl auf den Markt kommen. Daher kommt es durch diese absichtliche Produktknappheit zu teilweise unglaublich hohen Preisen auf dem Markt. Man kann sich also glücklich schätzen, wenn man eines dieser beliebten Teile direkt nach Markteinführung zum Herstellerpreis ergattern konnte. Personen, die verrückt nach solchen limitierten Produkten sind, nennt man übrigens „Hypebeasts“.  

Grundlagen vom Streetstyle Styling

1. Du selbst bleiben

Obwohl jetzt einige Regeln für das Streetwear Styling folgen, solltest du dabei nie vergessen, du selbst zu bleiben. Kleide dich so, dass es gemütlich für dich ist und du dir nie verkleidet vorkommst!

2. Markentreue zeigen

Markentreue ist ein wichtiger Bestandteil der Streetwear-Kultur. Ein echter Fan kombiniert daher eigentlich nie offensichtlich verschiedene Brands in einem einzigen Look. Wenn du nicht viele Kleidungsstücke für dein Streetwear Styling besitzt, achte am besten darauf, dass man nur ein einziges Logo gut sieht. Das Outfit kannst du dann auch aus mehreren Brands mixen.

Das in den 1980er Jahren gegründete Streetwear-Label Stüssy kommt mit einem sehr coolen, prägnanten Schriftzug daher – mal groß, mal klein, mal schwarz, mal weiß. Andere Labels rücken sich bei ihrem Logo mit einer dominanten Buchstabenwahl oder einer besonderen Farbkombination schnell in den Fokus.

Streetstyle sollte vor allem bequem sein
Streetstyle sollte vor allem bequem sein
© Iga Zubiel via lookbook.nu

3. Lieber eine Nummer größer

Es ist eine ungeschriebene Regel in der Streetwear: je größer die Mode, desto besser. Einengende Kleidung hat im Streetwear Styling nichts zu suchen. Hier geht es um einen bequemen Look. Der angesagte Oversize Trend kommt hier also gerade recht! Das heißt aber nicht, dass die Mode deiner Figur nicht schmeicheln darf. Ein elastisches Top unter deiner Kapuzen-Sweatjacke ist eine tolle Sache! Auch eine Leggings kann durchaus bequem sein.

4. Nicht ohne Sneaker

Um Sneaker kommen wir heutzutage einfach kaum herum. Manche tragen sie ganz heimlich im Garten, andere kombinieren sie nach Lust und Laune lässig zur Jeans, feminin-romantisch zum Blümchenkleid oder ganz trendig zur Chinohose. 

Echte Streetwear Fans haben Sneaker einfach immer im Gepäck. Zur Jogginghose, zur Leggings, zur Shorts, zur Sweat-Culotte. Sneaker sind einfach am Puls der Zeit und können in ihren ganzen Vielfältigkeit genauso von ihr wie von ihm getragen werden.

Trendmodelle wie der adidas Ultra Boost werden zum beliebten Sammlerstück, andere Modelle wie der Converse Chuck Taylor All Star sind längst absolute Klassiker und kommen nie aus der Mode. Es lohnt sich also, mehrere Modelle im Schrank zu haben. 

Lässig mit Sneakern
Lässig mit Sneakern
© Georgie J via lookbook.nu

5. Basisteil: Sweater

Das gemütliche Sweatshirt oder auch eine praktische Sweatjacke bilden das Herzstück deiner Streetwear Garderobe. Einfach überziehen und lässig aussehen. Einfacher geht es nicht. Kombiniere das Oberteil zur Sweathose in kurz oder lang – dazu Sneaker und fertig ist der Look.

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