Wer kennt es nicht: Man freut sich auf einen Einkaufsbummel in der Stadt oder den bevorstehenden Urlaub und dann kommt die böse Überraschung: Alle günstigen Parkplätze sind belegt und was übrig bleibt, sind nur mehr komplett überteuerte Stellplätze. Damit dir das in Zukunft nicht mehr passiert, haben wir hier ein paar Tipps für dich.

Parken ohne Stress mit diesen 4 Tipps
Parken ohne Stress mit diesen 4 Tipps
© bantersnaps via unsplash.com / CC0

1. Unbedingt vorher informieren

Wer stressfrei parken will, informiert sich am besten schon vorher über die Parksituation am Zielort. Kennst du die Bedingungen vor Ort, kann dich so schnell nichts mehr aus der Ruhe bringen. Dabei sind vor allem folgende Fragen relevant:

  • Gibt es überhaupt Parkplätze?
  • Wo befinden sie sich?
  • Wie viel kosten sie?
  • Stehen kostenlose Parkplätze zu Verfügung?

Zudem spielen auch andere örtliche Begebenheiten eine große Rolle. So ist es im Sommer beispielsweise durchaus relevant, ob dein Auto stundenlang in der prallen Sonne stehen muss oder ein Baum o.ä. ihm Schatten spendet. In den heißen Monaten heizt sich dein Wagen nämlich ziemlich auf, wodurch die bevorstehende Autofahrt nahezu unerträglich wird.

2. Richtig parken am Flughafen

In Sachen Parkplatzsuche sind Flughäfen besonders problematisch. Willst du direkt am Flughafen parken, warten bei falscher Herangehensweise unter Umständen sehr hohe Kosten auf dich.

Die Anreise zum Urlaubsdomizil ist von Haus aus schon immer mit viel Stress verbunden. Da brauchst du nicht noch zusätzlichen Stress aufgrund überteuerter Parkplätze! Vergleiche deshalb vorab schon die unterschiedlichen Anbieter und deren Angebote.

Eine besonders komfortable und stressfreie Lösung ist das Valet Parking. Hierfür fährst du einfach mit Sack und Pack direkt zum Terminal und übergibst dein Auto dort an einen Mitarbeiter. Dieser stellt deinen Wagen sicher ab und du startest währenddessen beruhigt in die Ferien. Wenn du wieder zurückkommst, wartet dein Wagen bereits am Ankunftsterminal auf dich und du sparst dir lästiges Gepäck-Schleppen.

3. Vorsicht bei längerer Parkdauer

Besonderer Achtung bedarf es, wenn du dein Fahrzeug für längere Zeit im öffentlichen Raum abstellen möchtest. Prinzipiell ist das zwar möglich, allerdings kann dir ein temporäres Halteverbot schnell einen Strich durch die Rechnung machen.

Wird ein mobiles Halteverbot am Standort deines Autos erhoben, so musst du deinen Wagen innerhalb von 3 Tagen umstellen. Tust du das nicht, wird es kostenpflichtig abgeschleppt und es drohen hohe Gelstrafen.

Leider ist ein temporäres Halteverbot nur sehr schwer vorhersehbar. Die Hauptgründe für ein solches Verbot sind Baustellen oder Umzüge. Es ist zwar möglich, sich vorab über eventuell anfallende Bauarbeiten zu informieren. Ob jemand in der Umgebung in den nächsten Tagen umzieht oder sonstige unvorhersehbare Dinge geschehen, kannst du jedoch im Vorhinein nicht wissen. Überlege dir deshalb gut und behalte die Stelle im Auge, an der du dein Auto abstellst!

4. Intelligente Apps nutzen

Mittlerweile gibt es einige Apps, die dir dabei helfen, einen geeigneten Parkplatz zu finden. Ihr Leistungsspektrum reicht von der einfachen Parkplatzsuche über die Überwachung der Parkdauer bis hin zur Abwicklung des Bezahlvorgangs. Im Folgenden sehen wir uns drei dieser Applikationen ein wenig genauer an.

Easypark

Easypark gehört zu den führenden Apps in dieser Branche. Sie ist in über 1.500 Städten innerhalb Europas verwendbar. Die App hilft dir dabei, verfügbare Parkplätze zu finden und zeigt Gebühren sowie Entfernungen an.

Zudem verwaltet Easypark den gesamten Parkvorgang. Damit lässt sich die Parkdauer bequem über die App verlängern oder stoppen – abgerechnet wird minutengenau. Die Kontrolle wiederum erfolgt entweder über das Nummernschild oder einen Sticker in der Windschutzscheibe.

ParkNow

ParkNow informiert dich über Parkplätze in der Umgebung und deren Gebühren. Wie bei Easypark startest und beendest du den Parkvorgang einfach über das Handy. Dazu benötigst du nicht einmal zwingend eine Registrierung oder Internet – du kannst den Vorgang nämlich sogar per SMS oder Anruf starten.

Je nach Stadt ist es hier ebenfalls notwendig, eine Plakette in der Windschutzscheibe anzubringen. Oft reicht selbst ein handgeschriebener Zettel.

Parkopedia

Parkopedia ist eine Art Online-Lexikon für Parkplätze. Die Anwendung ist als App oder Website verfügbar. Sie gibt detaillierte Auskünfte über vorhandene Parkplätze am Zielort.

Angefangen bei anfallenden Gebühren und der Entfernung zum Parkplatz bis hin zu Öffnungszeiten und verfügbaren Zahlungsoptionen findest du dort alles, was du brauchst.  Ähnlich wie bei Wikipedia können User selbst Einträge erstellen und so die Datenbank erweitern.

Wichtig:

Welche App die richtige für dich ist, hängt zum einen von der geplanten Nutzung und zum anderen von der jeweiligen Stadt ab. Nicht jeder Zielort wird durch diese Apps abgedeckt. So hast du in einer Großstadt beispielsweise bessere Chancen als in einer kleineren Ortschaft.

Fazit: Parken leicht gemacht

Wie du siehst, lässt sich die Parkplatzsuche mit ein paar wenigen Tricks um einiges einfacher gestalten. Informiere dich bereits vorher über die diversen Parkmöglichkeiten und hole dir wertvolle Unterstützung über die verschiedenen Apps. Mit diesen Tipps gehört Parkstress garantiert der Vergangenheit an!

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