So gelingt das Outfit im Mustermix

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Der Mustermix ist alles Andere als langweilig! Hier kann jede Fashionista von Tag zu Tag neue Looks kreieren und sich beim Kombinieren richtig austoben. Damit es nicht zu dramatisch aussieht, sollten einige Regeln beherzigt werden.

Auffällige Muster im Mix sollten aus einer Farbfamilie stammen
© Ma Petite By Ana

Jede Saison hat ihre Trendmuster

Mal sind es Früchte, mal Blumen – in jeder Modesaison sind bestimmte Prints mehr oder weniger trendy. Das Modelabel Moschino hat von Kollektion zu Kollektion immer besonders farbenfrohe Muster im Programm. Da dürfen es auch gerne mal verspielte Blümchen sein, die die Beine der Businessfrau zieren. Oder es werden plakativ sehr knallige, ausdrucksstarke Farben miteinander kombiniert.

Man sammelt sich also über die Jahre automatisch eine Reihe an verschiedenen Stoffen im Kleiderschrank an und fragt sich manchmal, wie man sie miteinander in einem Outfit tragen kann. Zum Wegschmeißen sind die Teile auf jeden Fall viel zu schade. Der Mix bringt hingegen schnell frischen Wind in deinen Look! Aktuell sind gepatchte Stoffe sogar voll im Trend. Hier sieht es so aus, als wären verschiedene Stoffe miteinander vernäht worden, dabei handelt es sich um einen Druck.

Muster kontrastvoll kombinieren

Kombiniert man gemusterte Stoffe miteinander, sollte der Kontrast zwischen den Prints sehr ausgeprägt sein. Dabei ist nicht die Farbgebung gemeint, sondern die Wirkung des Musters: Feine Streifen kann man im Mustermix gut zu groben Blütenmustern tragen und umgekehrt. Auffällige Polkadots passen toll zu Nadelstreifen, sehen aber zu breiten Blockstreifen nicht so gut aus.

Streifen und Karos sind eigentlich immer im Trend. Mal sind sie zurückhaltend fein und erst auf den zweiten Blick erkennbar, manchmal sind sie blockartig und dominant. Werden Streifen mit Streifen und Karos mit Karos getragen, sollte auch hier ein deutlicher Unterschied zwischen den Mustern bestehen.

Streifen lassen sich im Mustermix gut zu Blumenmustern kombinieren
© Flávia Desgranges van der Linden

Beim Mustermix die Anzahl der Farbtöne reduzieren

Für einen ausgeglichenen Gesamteindruck ist es beim Mustermix ratsam, die Anzahl der Farben im Outfit minimal zu halten. Generell sieht es am besten aus, wenn insgesamt nur bis zu drei Farben im Outfit vertreten sind.

Elegant und modisch wirkt es, wenn man sich bei der Farbauswahl in einer Farbfamilie bewegt: Gedeckte Farben wie Creme, Grau oder Marineblau bieten sich im Businessbereich an. Schrill wird der Look mit leuchtenden Tönen wie Rot, Gelb, Grün oder Ultramarinblau.

Bei ähnlichen Prints in einer Farbfamilie bleiben
© Trixie Belle

Bloggerin Galant-Girl Ellena zeigt mit diesen beiden Outfits, wie wunderbar edel der Mustermix in Schwarz-Weiss wirken kann. Selbst (breite) Streifen zu (breiteren) Streifen sehen hier richtig klasse aus!

Streifen zu Streifen kombinieren
© Galant-Girl Ellena
Muster in Schwarz-Weiss sehen in Kombination sehr schick aus
© Galant-Girl Ellena

Körperstellen mit Muster betonen

Sicherlich fragen sich nun die kurvigen Frauen unter euch, ob man auch mit großen Größen Mustermix tragen kann. Ja, das ist natürlich möglich! Ich möchte euch nur darauf hinweisen, dass auffällige und auch grelle und helle Muster immer ein Blickfang sind. Zurückhaltene Muster bewirken eher das Gegenteil. Körperteile, die in den Fokus rücken sollen, dürfen also auffällig dekoriert werden. Möchtest du hingegen eine breite Hüfte kaschieren, sollten hier eher dunkle und wenig auffällige Muster zum Einsatz kommen.

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