

© Melissa Uhl
Liebe Melissa. Nenne uns bitte zu Beginn drei Hashtags, die dich als Künstlerin treffend beschreiben.
M.U.: „Es fällt mir ehrlich gesagt gar nicht so leicht, mich auf nur drei Hashtags festzulegen, denn meine Kunst ist für mich so vielschichtig und facettenreich.
Dennoch habe ich mich für diese drei entschieden:
#LebensfreudeInFarbe – Weil meine Bilder für mich pure Lebensfreude ausdrücken und ich diese positive Energie gerne an andere weitergeben möchte.
#KunstDieBewegt – Weil ich mit meinen Werken Gefühle wecken und Menschen berühren will. Kunst soll bewegen – im Herzen und im Kopf.
#abstraktekunst – Weil die Abstraktion mir die Freiheit gibt, meine Emotionen und Gedanken ohne Grenzen auszudrücken und meine ganz eigene Bildsprache zu finden. Es geht hierbei einfach um das Gefühl das beim Betrachten des Kunstwerks ankommen soll.“
Natürlich steckt in meiner Kunst noch viel mehr, aber diese drei Hashtags fassen das, was mir besonders wichtig ist, sehr gut zusammen.

© Melissa Uhl

© Melissa Uhl
Du bist eine kreative Jurastudentin - das ist ungewöhnlich. Erzähle uns, wann und wie du deine Kreativität entdeckt hast.
M.U.: „Ehrlich gesagt war ich schon immer ein kreativer Mensch. Schon in der Schule habe ich Kunst als Leistungskurs gewählt und dann auch mein Abitur im Fach Kunst geschrieben. Damals habe ich gemerkt, wie sehr mir das kreative Arbeiten dabei hilft, den Kopf frei zu bekommen. Trotzdem ist meine Kreativität nach der Schulzeit erst einmal in den Hintergrund gerückt – ich habe mich nur noch meinen anderen Hobbys, wie z.B. dem Reitsport gewidmet.
Dann bin ich von Stuttgart nach Leipzig zum Studieren gezogen und Jura hat plötzlich sehr viel Raum in meinem Leben eingenommen. Das fand ich aber überhaupt nicht schlimm, denn mein Jurastudium hat mir immer viel Spaß gemacht, vor allem das Strafrecht hat mich dabei fasziniert und interessiert. So konnte mir lange Zeit sehr gut vorstellen, Strafverteidigerin zu werden, und habe meine Praktika auch in einer renommierten Top-Kanzlei in Dresden absolviert. Durch meine guten Leistungen war ich sogar längere Zeit Stipendiatin und habe als Werkstudentin in einer Rechtsabteilung für einen DiGA Hersteller gearbeitet – ich war wirklich erfolgreich und sehr zielstrebig unterwegs.
Doch dann kam ein Wendepunkt: Kurz vor dem juristischen Staatsexamen bin ich bei einer wichtigen Klausur gescheitert und durchgefallen. Ich fühlte mich immer ausgebrannter, erschöpfter und irgendwie leer. Ich möchte in diesem Interview schonungslos ehrlich mit euch sein: In dieser Zeit hatte ich Gedanken, die mir Angst gemacht haben – ich hatte das Gefühl, wenn ich morgen nicht mehr aufwache, muss ich diese Prüfungssituation nicht mehr durchstehen und auch niemanden, vor allem mich selbst nicht enttäuschen. Ich habe mich damals über diese Leistung definiert.
Mir ging es 2024 dann wirklich so schlecht, dass ich mir schließlich professionelle Hilfe gesucht habe. Dabei hatte ich wirklich ganz großes Glück und bekam schnell einen Therapieplatz. Die Diagnose traf mich wie ein Schlag: Burnout und eine mittelschwere Depression. Meine Therapeutin hat mir geraten, morgens direkt etwas zu tun, das mir früher Freude bereitet hat – etwas, worauf ich mich an dem Tag wirklich freuen kann, auch wenn es mir gerade schwer fällt. Sofort kam mir das Malen in den Sinn.
Mein Partner und unsere Familien haben mich direkt unterstützt und mir Materialien, einen Ateliertisch und alles Mögliche besorgt. Mir wurde bewusst, dass ich aktiv etwas in meinem Leben verändern muss, um wieder eine positive Einstellung zum Leben zu entwickeln. Also habe ich mich gefragt: Was macht mir Freude? Wann fühle ich mich lebendig? Was entspannt mich wirklich? Schlussendlich hat das Malen mir geholfen, genau das wieder zu empfinden.
Ab diesem Moment habe ich nicht mehr aufgehört, zu malen.
Anfangs hatte ich große Angst, für meine psychische Erkrankung mit Klischees abgestempelt zu werden, und habe meine mentale Krise nur mit sehr engen Familienmitgliedern und Freunden geteilt. Selbst dabei habe ich es heruntergespielt und mich dadurch damit sehr alleine gefühlt. Es war mir peinlich, mir selbst einzugestehen, dass ich psychisch krank geworden bin. Ich fühlte mich schwach und wollte gleichzeitig unbedingt weitermachen, aber mir bleib einfach die Kraft weg.
Heute glaube ich, dass wir viel öfter offen über solche Themen sprechen sollten. Nur so können wir mehr Akzeptanz und Sichtbarkeit innerhalb unserer Gesellschaft erreichen– denn da ist definitiv noch Luft nach oben und psychische Erkrankungen sind nicht direkt sichtbar! Für mich ist Kunst eine Form der Heilung geworden – eine Möglichkeit, meine Gedanken, Emotionen und Gefühle auszudrücken, wenn meine Worte nicht mehr ausreichen. Und ich habe diese Lebensfreude wiederentdeckt, auch wenn ich heute noch sehr dafür kämpfen muss, genieße ich die kleinen Momente und gönne mir ganz bewusst Auszeiten, um mich nicht selber zu verlieren.
Mein Anspruch an mich ist es heute, glücklich zu sein und das Beste aus jedem Tag herauszuholen, um mich selber gut zu fühlen.“

© Melissa Uhl

© Melissa Uhl
Du besuchst gerne Museen auf deinen Reisen. Welches Museum hat dich besonders fasziniert und warum?
M.U.: „Das stimmt! Schon bevor ich selber wieder mit dem Malen angefangen hatte, lies mich die Kunst auf keiner Reise los und ich wollte jedes Kunstmuseum unbedingt anschauen.
Amsterdam ist für mich eine der inspirierendsten Städte überhaupt – ich liebe die kreative Atmosphäre, die malerischen Grachten und die Vielfalt an Kunst und Kultur. Besonders zwei Museen haben mich dort nachhaltig beeindruckt:
- Das Rijksmuseum: Das Rijksmuseum ist für mich ein Ort voller Geschichte und Magie. Die beeindruckende Sammlung niederländischer Meisterwerke – allen voran Rembrandts „Nachtwache“ – und die prachtvolle Architektur machen jeden Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Ich finde es faszinierend, wie in den Ausstellungsräumen Jahrhunderte europäischer Kunstgeschichte lebendig werden und man immer wieder neue Details entdecken kann. Zudem sind die großen Malereien einfach riesig und so detailgetreu, das finde ich unglaublich.
- Das Van Gogh Museum: Das Van Gogh Museum ist für mich auch ein echtes Highlight. Die weltweit größte Sammlung von Van Goghs Werken lässt einen ganz tief in die Gefühlswelt dieses Ausnahmekünstlers eintauchen.
Für mich ist Amsterdam aber auch nicht nur eine Stadt, sondern ein Ort, an dem Kunst überall spürbar ist – in den Museen, auf den Straßen und in der Lebensfreude der Menschen. Genau diese kreative Energie nehme ich aus meinen Besuchen dort immer mit nach Hause. Wenn ich könnte, würde ich direkt dorthin ziehen!
Aber selbst in meiner selbsgewählten Heimatstadt Leipzig gibt es so tolle Kunstmuseen! Im Kontrast zu den anderen zwei Museen steht für mich das Kunstkraftwerk Leipzig – ein Hotspot für digitale und multimediale Kunst. Das sollte man unbedingt einmal gesehen und erlebt haben. Hier taucht man in immersive Ausstellungen und 360°-Erlebnisse ein, die alle Sinne ansprechen und Kunst auf völlig neue Weise erfahrbar machen. Besonders die digitalen Installationen und Shows, wie zuletzt die Ausstellung „ORIGINS – Life’s Epic Journey“, haben mich begeistert: Mit modernster Technik, beeindruckenden Klanglandschaften und spektakulären Lichteffekten wird Kunst zu einem emotionalen Erlebnis, das weit über das reine Betrachten hinausgeht. Das Kunstkraftwerk zeigt, wie kreativ und innovativ Kunst heute sein kann.
Auf meiner derzeitigen Bucketlist steht noch immer Paris. Die Reise in diese besondere Stadt wünsche ich mir schon ganz lange und wir mussten sie dieses Jahr nochmal neu verschieben. Wenn ich aber dort bin, werde ich mir natürlich den Louvre und das bekannteste Künstlerviertel in Paris: Montmartre anschauen.“
Welche Techniken verwendest du bei deiner Malerei, welche Materialien kommen zum Einsatz?
M.U.: „Ich arbeite überwiegend mit einer Nass-in-Nass-Technik, bei der Acrylfarben mit Wasser angemischt werden. Diese trage ich dann energiegeladen mit den Händen oder dem Pinsel auf die Leinwände auf. Ich liebe es dabei zuzuschauen wie die verschiedenen Farben ineinander laufen und sich mischen. Gerne arbeite ich für Highlights aber auch mit Öl-Kreiden, Acryl Inks, Sand, Strukturpasten oder auch Acrylstiften, wenn ich bspw. einen Spruch oder eine Affirmation auf das Kunstwerk schreiben möchte.
Dabei arbeite ich am liebsten auf roher Leinwand, weil ich das natürliche Aussehen liebe und es mag wie sich die Farbe mit dem Untergrund fließend verbindet. Gleichzeitig bedeutet diese Arbeitsweise eine große Freiheit für mich, da ich die Leinwände selbst auf die von mir gebauten Keilrahmen spanne und so in jedem gewünschten Format direkt loslegen kann.“

© Melissa Uhl

© Melissa Uhl
Hast du dir alle Techniken selbst beigebracht oder hast du auch Kurse besucht?
M.U.: „Bisher habe ich keine Kunstkurse oder Workshops besucht. Vieles wusste ich aber noch von meinem damaligen Abi-Leistungskurs auf dem Gymnasium, da haben wir auch viel mit Acrylfarben gearbeitet. Bis heute hängt in meiner alten Schule auch ein Kunstwerk von mir, das ein abstrakt gestaltetes Gesicht einer Frau zeigt.
Ansonsten habe ich immer viel ausprobiert und mich zu Techniken in Büchern oder auch online eingelesen. So konnte ich mir letztendlich viel Wissen aneignen, wobei ich trotzdem denke, dass man das Meiste in der abstrakten Kunst letztendlich durch Ausprobieren und ‚einfach machen‘ erlernt.“
Was sind deine Lieblingsfarben, die du für deine Bilder verwendest?
M.U.: „In meinen Bildern spiele ich mit einer besonderen Leichtigkeit, die durch die Kombination von zarten Pastelltönen und leuchtenden Neonfarben entsteht. Besonders angezogen fühle ich mich von intensiven Pink-, Orange- und Türkistönen. Diese Farben transportieren für mich pure Energie und Lebensfreude auf die Leinwand und spiegeln meine Begeisterung für lebendige, dynamische Kompositionen wider.
Ich arbeite am liebsten mit Acrylfarben auf unbehandelter Leinwand. Dabei entstehen sanfte Farbverläufe, die ich mit kräftigen Akzenten, spontanen Farbspritzern und pastosen, reliefartigen Strukturen kombiniere. Die fließenden Übergänge und energiegeladenen Spritzer in meinen Lieblingsfarben lassen jedes Werk eine eigene emotionale Geschichte erzählen und strahlen Leichtigkeit sowie Optimismus aus.
Mir ist es wichtig, dass die Betrachter:innen sich in meinen Farben wiederfinden und von der positiven Energie berührt werden. So entsteht eine Verbindung, die weit über das Visuelle hinausgeht – direkt ins Herz.“
Wo findest du deine Inspiration?
M.U.: „Meine Inspiration als abstrakte Künstlerin entspringt den vielfältigen Facetten des Lebens: Es sind die kleinen, oft unscheinbaren Momente im Alltag, die Schönheit der Natur, das Genießen von gutem Essen – besonders einer richtig guten Pasta oder eines tollen Weins –, verschiedene Düfte, tiefgründige Gespräche und intensive Erinnerungen, die mich prägen. Auch meine Reisen und die damit verbundenen Eindrücke fließen in meine Arbeit ein. In meinem Inneren sammle ich diese Emotionen, Farben, Formen und Stimmungen, die schließlich intuitiv ihren Weg auf die Leinwand finden.
Der kreative Prozess lässt sich deshalb kaum in Worte fassen – jedes Bild trägt ein Stück meiner Erlebnisse, Erinnerungen oder Gefühle in sich. Manche Werke sind kraftvoll und laut, während andere durch sanfte, „leise“ Farbtöne wie Erdtöne oder Blau eine ruhige Atmosphäre ausstrahlen.
Ein weiteres Herzstück meiner Arbeit ist mein Sinn für Ästhetik und Raumgestaltung. Ich lege großen Wert darauf, dass meine Kunstwerke nicht nur emotional berühren, sondern auch zur Atmosphäre eines Zuhauses beitragen. Es erfüllt mich, wenn meine Kund:innen sich an ihren Bildern erfreuen und spüren, dass sie mit dem Kunstwerk etwas Besonderes in ihrem Zuhause haben.“

© Melissa Uhl

© Melissa Uhl
Du fertist auch Auftragsarbeiten an. Hast du zu einer Auftragsarbeit vielleicht eine ganz besondere Geschichte zu erzählen?
M.U.: „Auftragsarbeiten sind immer etwas ganz Besonderes, da man viel enger in Kontakt mit den Kund:innen kommt. Zudem ist es natürlich eine große Bestätigung und Freude für mich ein Werk ganz individuell für jemanden anfertigen zu dürfen, der mir einen Vertrauensvorschuss gibt. Dieser persönliche Austausch macht den kreativen Prozess noch intensiver und lässt oft einzigartige Kunstwerke entstehen, die eine besondere Bedeutung für beide Seiten haben.
Auch wenn ich keine außergewöhnliche Geschichte zu einer bestimmten Auftragsarbeit erzählen kann, gibt es doch ein Erlebnis, das mir sehr am Herzen liegt: Eines meiner Werke, „Flowers in Spring“ (50 x 50 cm, extra tief, Acryl auf Leinwand, 2024), habe ich relativ am Anfang meines künstlerischen Schaffens für einen guten Zweck über Instagram verlost. Die gesammelten Spenden gingen an den Tierschutzverein Herzensmenschen – von welchem ich vor fast vier Jahren meinen Hund Calimero adoptiert habe.
Diese Aktion war für mich ein ganz besonderer Moment, weil ich mit meiner Kunst etwas zurückgeben und andere Menschen für eine gute Sache begeistern konnte.“
Was ist dir bei der Fertigung deiner Werke besonders wichtig?
M.U.: „Mir ist es besonders wichtig, dass meine Kunstwerke nicht nur ästhetisch ansprechend sind, sondern auch eine besondere Atmosphäre schaffen und Emotionen transportieren. Ich lege großen Wert auf hochwertige Materialien und darauf, dass meine Kunstwerke harmonisch in verschiedene, moderne Einrichtungsstile passen. Die Liebe zum Detail und mein Gespür für Farben und Formen fließen in jeden Arbeitsschritt ein. Es muss am Ende einfach stimmig sein. Oft ziehen die Kunstwerke nachdem ich sie fertiggestellt habe, auch erstmal in unserem eigenen Wohnzimmer oder Schlafzimmer ein. Beim Auszug merke ich dann immer wie überzeugt ich selber von meiner Arbeit bin, weil es immer ein bisschen weh tut, das Kunstwerk gehen zu lassen.
Natürlich ist es mir bei Auftragsarbeiten wichtig, dass die Kunden zu 100% zufrieden sind und das Kunstwerk lieben. Für Anpassungen bin ich deshalb immer offen.
Mir ist es aber auch ein Herzensanliegen, mit meinen Werken gerade auf Instagram auf ein wichtiges Thema aufmerksam zu machen: Ein Burnout oder eine Depression sind oft nicht von außen sichtbar – und es kann wirklich jede:n treffen. Gerade deshalb möchte ich mit meiner Kunst nicht nur Schönheit und Freude schenken, sondern auch Mut machen und Verständnis fördern. Meine eigenen Erfahrungen haben mir gezeigt, wie heilsam Kreativität sein kann. Ich wünsche mir, dass meine Werke dazu beitragen, mehr Offenheit und Sensibilität für dieses Thema zu schaffen und Menschen daran zu erinnern, dass sie nicht allein sind.“

© Melissa Uhl

© Kundenfoto
Auf welchem Weg verkaufst du deine Arbeiten?
M.U.: „Ich verkaufe meine Werke bisher hauptsächlich online über soziale Medien wie Instagram (@melissas.meisterwerke) z.B. und die Kunden schreiben mir dann direkt eine Nachricht. Oder erwerben ihr liebstes Stück über meinen Online-Shop auf meiner Webseite www.melissas-meisterwerke.com. Ich habe allerdings auch offline daran gearbeitet meine Kunst sichtbar zu machen und werde zukünftig noch mehr Ausstellungen in Angriff nehmen, um dabei Kontakte zu knüpfen und mit Interessenten, ehemaligen Kunstkäufern, anderen Künstlern etc. ins Gespräch zu kommen.“
Hast du spezielle Pläne für die kreative Zukunft?
M.U.: „Ich kann mir nicht vorstellen, irgendwann nicht mehr zu malen. Dabei liebe ich vor allem die Flexibilität und dass ich mich in der Kunst komplett fallen lassen und entfalten darf. Deshalb kann ich mir sehr gut vorstellen, auch nach meinem abgeschlossenen juristischen Studium weiterhin mindestens in Teilzeit als Künstlerin zu arbeiten.
Gerne würde ich in Zukunft auch mehr Kunstkurse anbieten, um anderen zu zeigen, wie gut es unserer mentalen Gesundheit tut, kreativ zu sein, aber mit einem größeren Atelier hat es derzeit im Raum Leipzig noch nicht geklappt. Also falls jemand was weiß – lasst es mich gerne wissen und meldet euch bei mir!
Nächstes Jahr steht für mich ab April eine große 3-Monatige Ausstellung im Maritim Hotel Stuttgart an, bei dem 30 – 40 meiner Kunstwerke über einen großen Galeriegang gezeigt werden. Auf die Vernissage freue ich mich jetzt schon, auch wenn das wirklich sehr viel Arbeit für mich bedeutet.“
Kannst du KünstlerInnen, die gerade mit der Direktvermarktung ihrer Kunst starten, einen besonderen Tipp geben?
M.U.: „Ohja! Probiert vor allem neue Materialien und Techniken aus, scheut euch nicht vor dem Scheitern, denn das geht jedem Künstler früher oder später so. Letztendlich lernt ihr daraus was für euch funktioniert und was nicht. Geht euren eigenen Weg ganz entschlossen und macht euch bewusst, weshalb ihr malt und was ihr damit erreichen möchtet.
Ich wollte auch immer alles selber schaffen und so habe ich bisher eigentlich jegliche Arbeiten (Website, Flyer, Anmeldung beim Finanzamt, Instagram etc.) selber gestemmt. Beim Marketing allerdings, habe ich mir ganz bewusst Hilfe gesucht, weil ich mich in der Kunstbranche nicht gut auskannte und mehrere Kurse bei Cyrielle Recoura gemacht. Das kann ich euch wirklich uneingeschränkt empfehlen. Investiert in euch selber und in euer Wissen, denn es wird sich doppelt zurückzahlen!„
Herzlichen Dank, liebe Melissa, für deine Geschichte und zahlreichen Impulse. Ich wünsche dir viel Erfolg, Glück und Gesundheit für deine Zukunft.
M.U.: „Vielen Dank für das tolle Interview und diese besondere Möglichkeit mehr über mich zu erzählen, Adriane!“
















