Dropshipping ermöglicht dir das Verkaufen von Produkten, die andere Anbieter versenden. Somit wird ein logistisches Problem gelöst, was viele Shopbetreiber darin hindert, ihr Business zu vergrößern. Denn oft fehlt einfach die Ladefläche für all die unterschiedlichen Produkte. Erfahre hier, wie du mit Dropshipping startest.

Dropshipping ermöglicht dir das Verkaufen von Produkten, die andere Anbieter versenden
Dropshipping ermöglicht dir das Verkaufen von Produkten, die andere Anbieter versenden
© bruce mars / via pexels.com / CC0

Dropshipping hat seinen Ursprung in den USA

Ursprünglich stammt die Distributionsform des Dropshipping aus den USA. In Deutschland ist das Dropshipping noch nicht so stark verbreitet. Bei dieser Art des Streckengeschäfts im E-Commerce fällt für den Onlineshop-Betreiber die Lagerhaltung weg. Er vertreibt seine Ware über andere Händler und hat somit keinen direkten Kontakt zu den Produkten, die er in seinem Onlineshop anbietet. Stattdessen kauft er in dem Moment, in dem jemand auf seiner Website bestellt, bei einem seiner Unterhändler ein. Meistens handelt es sich hier um Großhändler mit großen Lagerstätten. Dieser Großhändler schickt im nächsten Schritt die bestellte Ware los. Versandt wird sie in einer neutralen Verpackung, damit der Käufer nicht verwirrt ist.

Hat der Käufer etwas zu bemängeln, wird die Retoure zum Absender der Ware – also in das Lager des Großhändlers – zurück geschickt. Das kann zur Folge haben, dass ein Kunde bei drei Retoureartikeln auch drei unterschiedliche Pakete verpacken muss, wenn sie von drei unterschiedlichen Versendern stammen. Eine Klärung der Retoure erfolgt allerdings auf Shopebene durch den Shopbetreiber. Dieser muss mit seinem Großhändler eine Lösung für jedes Retourenproblem finden. Das ist ist die größte Herausforderung beim Streckengeschäft des Dropshipping und sicherlich auch ein Nachteil.

Die Abrechnung findet letztendlich ebenfalls über den Shop statt, wodurch klar wird, dass auch die Preisgestaltung durch diesen geregelt ist.

Auf dem Online Marktplatz von Oberlo findet man zahlreiche Artikel zu Themen rund um das Dropshipping. Hier wird beispielsweise erklärt, wie man als Shopbetreiber über Google Trends Nischen für sein Geschäft aufdecken kann: Welche Produkte werden gerade besonders stark gesucht? Wenn du hierauf eine Antwort findest und schnell handelst, kannst du dich mit Hilfe von Dropshipping gut im Wettbewerb positionieren. Oder aber du informierst dich im Blog von Oberlo darüber, wie du deine Kunden am besten bindest. Wenn du vielleicht gerade dein kreatives Hobbybusiness mit einem eigenen Marktplatz erweitern möchtest, ist das sicherlich ein interessantes Thema für dich.

Lagerhaltung entfällt für den Onlineshopbetreiber beim Dropshipping
Lagerhaltung entfällt für den Onlineshopbetreiber beim Dropshipping
© Alexander Isreb / via pexels.com / CC0

Vorteile von Dropshipping für den Onlineshop-Betreiber

  • Keine aufwändige Lagerhaltung notwendig.
  • Kein Retourenmanagement nötig.
  • Kostenersparnis und Zeitersparnis, da der Versandweg zum Zwischenhändler entfällt.
  • Verpacken und Versenden fällt als Aufgabe weg.
  • Offene Preisgestaltung ermöglicht hohe Wettbewerbsfähigkeit.
  • Rabatte vom Großhändler können direkt an den Kunden weitergegeben werden.

Wir sieht es mit der Vertrauenswürdigkeit der Lieferanten aus?

Kritisch zu betrachten ist hier der Punkt der Vertrauenswürdigkeit der Lieferanten gegenüber dem Shopbetreiber und letztendlich auch gegenüber den Käufern. Der Shopanbieter kann jegliche Ware vor dem Versand durch den Großhändler nicht überprüfen und daher grundsätzlich nicht für die gute Qualität garantieren. Er steht daher immer vor der Frage: Verschickt der Größhändler seine Ware rechtzeitig, in einer guten Verpackung und ist die Ware in Ordnung? Weitere Ausführungen zum Thema Vertrauenswürdigkeit findest du hier.

Vielleicht kennst du den großen internationalen Online-Marktplatz von Modeartikeln Shein? Hierbei handelt es sich um ein erfolgreiches Beispiel für das Dropshipping-Prinzip.

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