Wenn du deinen Garten neu gestalten und aufhübschen möchtest, solltest du dir früher oder später die Frage stellen, ob Kunstrasen eine Alternative zum Naturrasen ist. Generell scheiden sich bei diesem Thema die Geister. Einerseits gibt es mittlerweile zahlreiche Menschen, die schon allein aus praktischen und komfortablen Gründen zum Kunstrasen greifen und andererseits wird befürchtet, dass ein natürlicher Garten-Look ausschließlich mit Naturrasen hergestellt werden kann. Im folgenden Artikel gehe ich sowohl auf Kunst- als auch auf natürlichen Rasen ein und informiere zum Thema.

Auch der geliebte Vierbeiner fühlt sich auf kuschelig weichem Kunstrasen wohl.
Auch der geliebte Vierbeiner fühlt sich auf kuschelig weichem Kunstrasen wohl.
© Justin Veenema via unsplash.com / CC0

Kunstrasen im Garten

Immer mehr Menschen entscheiden sich für Kunstrasen in ihrem Garten, da er unschlagbare Vorteile mit sich bringt. Schon alleine die geringe Pflegebedürftigkeit und die damit einhergehende Zeitersparnis überzeugt.

Allerdings gibt es bei der Verlegung von Kunstrasen einiges zu beachten. Es ist z. B. keine gute Idee, den Kunstrasen direkt auf der Erde anzubringen, da es dann wirklich schwierig ist, ihn gleichmäßig zu bekommen. Deshalb sollte nach dem Ausheben der vorgesehenen Fläche mit Sand oder anderem Streugut begradigt werden. Sand leitet ebenso das Regenwasser besser ab als Erde. Ist der Sand gewässert und gefestigt, kommt das Geovlies zum Einsatz, das u. a. verhindert, dass sich Unkraut bildet. Handelt es sich um eine kleine Rasenfläche können die Kunstrasenbahnen direkt auf dem Vlies ausgerollt werden. Bei größeren Flächen müssen die Kanten verklebt werden. Bist du dir mit der Anleitung des Herstellers unsicher, kannst du auch einen Kunstrasen verlegen lassen und bist somit auf der sicheren Seite.

Welche Vorteile hat ein Kunstrasen?

Kunstrasen wird mittlerweile in vielen Bereichen eingesetzt. Nicht nur auf dem Sportplatz bringt er Vorteile mit sich, sondern auch auf dem Balkon, der Terrasse und dem Garten.

Komfortabel

Einer der größten Vorteile findet sich in der äußerst komfortablen Pflege von Kunstrasen. Er ist nämlich wirklich pflegeleicht und muss nicht gewässert, gemäht oder gar gedüngt werden. Trotzdem liegt er ganzjährig satt grün und gepflegt vor dem Haus. Und das bis zu 25 Jahre lang, je nach Modell. Naturrasen hingegen muss in den Sommermonaten mindestens einmal wöchentlich gemäht und täglich gewässert werden, was enorm viel Zeit in Anspruch nimmt.

Sicherheit

Die Sicherheit ist ein weiterer positiver Punkt. Denn Kunstrasen für den Garten ist in der Regel weich und eben. Spielende Kinder und Haustiere fühlen sich wohl und sicher auf ihm. Ungeziefer und Unkraut haben kaum eine Chance auf ihm. Ebenso ist er ein sicherer Untergrund für Grillfeste, Picknicks und Co. Selbst ein verirrter Grillfunke oder eine Zigarettenkippe haben keine Chance, da Kunstrasen nicht leicht entflammbar ist, wie viele denken. Ebenso ist er rutschfest und gerade aus diesem Grund in Poolnähe sehr beliebt.

Ausstrahlung

Man kann es einfach nicht bestreiten, Kunstrasen hat einfach auch nach vielen Jahren eine tolle Optik. Früher sah er vielleicht unecht aus und hatte einen etwas schmuddeligen Ruf; heute hingegen hat auch er sich weiterentwickelt und ist optisch kaum mehr von Naturrasen zu unterscheiden. 

Das spricht für den echten Rasen

Zu einem schönen und ordentlichen Garten gehört ein gepflegter Rasen. Viele Menschen lassen sich deshalb auf Kunstrasen ein, da dieser signifikant weniger Pflege mit sich bringt und trotzdem toll und wahrheitsgetreu aussieht. Natürlich gibt es auch Menschen, die der Meinung sind, dass ein Kunstrasen optisch sowie haptisch nicht an Naturrasen herankommt und ziehen deshalb das natürliche Pendant vor. 

Grüner Daumen

Die Pflege eines Naturrasens erfordert auf jeden Fall einen grünen Daumen und viel Spaß an der Gartenarbeit. Wenn du den Geruch von frisch gemähtem Gras liebst, musst du dir auf jeden Fall im Klaren sein, dass damit jede Menge Arbeit auf dich zukommt. Zumindest im Frühling und den Sommermonaten.

Fazit

Wenn du nicht viel Zeit und Geld in die Gartenpflege investieren, aber trotzdem einen gepflegten Rasen haben möchtest, ist Kunstrasen eine gute Alternative zu natürlichem Rasen. Und auch wenn er in der Anschaffung etwas teurer ist, so entfallen laufende Kosten. Bist du allerdings Naturliebhaber und möchtest u. a. Insekten ein Zuhause geben, kommt eher natürlicher Rasen in Frage.

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