Du hast doch sicherlich schob mehrfach gehört, wie deine Kollegin oder ein Nachbar freudestrahlend davon berichteten, dass sie gestern bei der Gartenarbeit entspannt haben. Da ist tatsächlich etwas dran, denn wenn wir barfuß über den Rasen laufen oder mit unseren Händen durch die Erde graben, dann unterstützen wir unseren Körper dabei, Stress abzubauen. Auch Entzündungen werden nachweislich reduziert sowie Krankheitssymptome in vielen Bereichen gelindert! Es gibt glücklicherweise noch viel mehr Möglichkeiten, wie das sogenannte „Grounding“ praktiziert werden kann. Erfahre mehr in diesem Artikel!

Grounding funktioniert durch Elektromagnetismus

Du kannst für die Verbindung von Körper direkt mit Erde in Kontakt treten oder eine Grounding-Matte nutzen. Woher die elektromagnetischen Felder kommen? Sie befinden sich überall um uns herum. Vögel oder Meerestiere orientieren sich beispielsweise daran und wissen dadurch, wohin sie fliegen oder schwimmen müssen. 

Wenn du Grounding betreibst, verbindest du dich also mit der Erde. 

Gleich morgens mit dem Grounding starten

Das kann direkt gleich morgens nach dem Aufstehen passieren: Stelle dich barfuß neben deinem Bett auf den Boden. Du musst dabei gar nicht aufstehen, bleib einfach auf der Bettkante sitzen. Warte etwa ein bis zwei Minuten und atme dabei einige Male tief in deinen Brust- und auch in den Bauchraum ein und aus. Vermeide dabei, dein Handy zu nutzen.

Schließe am besten die Augen und spüre tief in dich hinein. Du kannst deine Zehen hochziehen, einatmen, dann die Zehen wieder senken und ausatmen. Beim nächsten Atemzug hebst du die Fersen und atmest mit dem Senken der Fernsen wieder aus. Anschließend machst du noch einige Atemzüge mehr, wobei deine Füße fest auf dem Boden stehen.

Zwischendurch zum Waldbaden in die Natur gehen

Mitten am Tag beobachtet man Menschen, die mit ihrem Handy in der Hand spazieren gehen. Doch senkt das den Stresspegel? Viel besser ist es, das Handy einfach mal im Büro oder zu Hause liegen zu lassen und ohne Ablenkung spazieren zu gehen. Man sollte die Natur bewusst auf sich wirken lassen.

Ein Wald bietet hierfür besonders viel Regenerationsmöglichkeit – auch wenn man Schuhe trägt! Die Erde unter den Füßen und die Kraft der Bäume um einen herum senken unseren Stresspegel. Verstärken kannst du den Effekt, indem du Blätter oder Baumrinde berührst oder auch mal einen Baumstamm umarmst. Das hört sich vielleicht komisch an, aber es hilft nachweislich! Versuche zudem, den Geruch des Waldes bewusst wahrzunehmen. Höre den Tieren zu und bewundere die Pflanzen. 

Grounding / Erdung kann unseren Körper bei der Heilung unterstützen
Grounding / Erdung kann unseren Körper bei der Heilung unterstützen
ID 198818020 | Grounding © Pojoslaw | Dreamstime.com

Bei großen gesundheitlichen Problemen einen Schritt weiter gehen

Wenn du dich körperlich nicht wohl fühlst und vielleicht auch psychische Themen mit dir herumträgst, solltest du das Grounding intensiv und vor allem regelmäßig betreiben. Natürlich ersetzt es keinesfalls den Arztbesuch, aber es kann deinen Körper und dich bei der Heilung unterstützen.

  • Versuche dann, so oft es geht, barfuß in der Natur zu sein: Nutze deinen Garten, wenn du einen hast.
  • Verzichte möglichst viel auf dein Handy und konsumiere kein Social Media.
  • Bei den Nahrungsmitteln solltest du am besten zu regionalen und unverarbeiteten Produkten greifen.
  • Bewege dich und gehe oft spazieren, so wie oben beim Thema „Waldbaden“ beschrieben. Du kannst genauso am See oder durch einen Park spazieren – vermeide es nur, auf Pflasterstein oder Asphalt zu laufen.

Wie kannst du zu Hause Grounding betreiben?

Da gibt es glücklicherweise inzwischen eine Reihe an Hilfsmitteln. Sinnvoll ist es, während der Nacht auf entsprechenden Matten zu schlafen oder entsprechende Bettlaken und Kissenbezüge zu nutzen. Die verbinden deinen Körper über den Kontakt mit eingearbeiteten Silberfäden und einem Adapter, der an die geerdete Steckdose kommt, mit der Erde.

Be der Arbeit im Büro oder im Home Office kannst du deine Füße auf eine passende Erdungs-Matte stellen.

Wer generell viel Zeit zu Hause oder im Büro verbringt, sollte sich mit Zimmerpflanzen umgeben und beruhigende Natürklänge hören wie Aufnahmen aus dem Regenwald, Vogelzwitschern oder Meeresrauschen. Sich Naturszenen auf dem Bildschirm anzusehen ersetzt die Erfahrung in der Natur allerdings nicht!

Zuhause klappt das Grounding über Erdungsmatten oder Bettbezüge

Funktioniert das Grounding auch nebenbei?

Tatsächlich ist es sehr hilfreich, wenn man beim Grounding keinerlei Ablenkung durch Medien, Arbeit oder Gespräche erfährt. Die Gedanken sollten aktiv auf den Moment gerichtet sein. Wo bist du gerade? Wie geht es dir jetzt? Wie fühlt sich das an? Was riechst du? Erlaube dir, zu denken, aber bleibe in der Realität. Optimal wären dreimal täglich etwa 20 Minuten Fokuszeit nur für das Grounding: morgens, mittags und abends. Eine mögliche Alternative zu Grounding ist übrigens Yoga.    

Grounding / Erdung kann deinen Körper bei der Heilung unterstützen
Grounding / Erdung kann deinen Körper bei der Heilung unterstützen
via Canva.com
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