Die Ausbildung zum Modedesigner ist erfüllt von Disziplin und Fleiß

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Mit einer Karriere als Modedesigner international durchzustarten, das ist der Wunsch zahlreicher designinteressierter Schulabgänger. Doch der Weg ist steinig und es müssen über eine lange Zeit viele Hürden genommen werden. Hier erfährst Du viele hilfreiche Informationen und Tipps, die Dir auf Deinem Weg zum angehenden Designer sicherlich weiterhelfen werden.

Disziplin, Fleiß und Engagement sind Grundpfeiler für eine Karriere als Modedesigner
Disziplin, Fleiß und Engagement sind Grundpfeiler für eine Karriere als Modedesigner
© nesharm

Mode Design ist ein Traum vieler Kreativer

Eine passende Ausbildung ist der wichtigste Grundstein, um im Modedesign erfolgreich zu sein. Viele Schulen und Universitäten bieten die klassische Ausbildung zum Modedesigner an. Generell dauert die Ausbildung an einer anerkannten Berufsschule drei Jahre, wobei viele Institutionen einen großen Wert auf praxisbezogene Arbeit legen. So arbeiten Auszubildende während der Ausbildung oft für einige Monate bereits in Modeateliers und anderen designbasierten Einrichtungen.

Universitäten hingegen bieten den selbstständigen Studiengang Modedesign als Bachelor of Arts an und sind stärker theoriebezogen. Auch die Möglichkeit zum Master of Arts im Bereich Modedesign besteht für Studierende mit erfolgreich abgeschlossenem Grundstudium. Namhafte Ausbildungsstätten und Universitäten sind unter anderem die Bernd-Blindow-Schulen in Friedrichshafen oder die Modeschulen Kehrer in Stuttgart und Mannheim sowie die Modedesign Hochschule Hannover oder die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.

Mode Design: eine beliebte und hartumkämpfte Branche

Der Beruf des Modedesigners erfreut sich großer Beliebtheit, weshalb angehende Designer mit einem harten Konkurrenzkampf innerhalb der Branche rechnen müssen. Um nicht in der Masse der zahlreichen Modedesigner unterzugehen, empfiehlt es sich, sich schon während der Ausbildung oder während des Studiums durch kleinere Projekte einen Namen zu machen.

Unbezahlte Praktika und durchgemachte Nächte an der Nähmaschine gehören für viele angehende Modedesigner zum Programm. Dennoch ist die Karriere in der Branche nicht unerreichbar. Mit viel Engagement, Geduld und fleißiger Arbeit können Talente durchaus in der Branche Fuß fassen.

Der professionelle Umgang mit der Nähmaschine ist Voraussetzung

Wer als Modedesigner erfolgreich werden möchte, sollte den Umgang mit der Nähmaschine wie im Schlaf beherrschen. Zahlreiche Auszubildende und Studierende absolvieren daher im Vorfeld an die eigentliche Ausbildung zum Modedesigner eine Ausbildung zum Schneider oder zur Schneiderin.

Viele Berufsschulen und Universitäten setzen den gekonnten Umgang mit der Nähmaschine voraus, einige andere bieten Kurse zur Erlernung des Handwerks an. Es lohnt sich daher allemal, sich auf den Websites der einzelnen Institutionen über die allgemeinen Zugangsvoraussetzungen zu informieren.

Der spannende Alltag vom Modedesigner

Anerkannte Modedesigner haben nach der Ausbildung die Möglichkeit, in den verschiedensten Bereich Anstellung zu finden. Von Designtätigkeiten für bekannte Textilunternehmen wie H&M oder Zara über einzelne Entwurfstätigkeiten für namhafte Marken wie Gucci oder Versace bis hin zu kleinen Modeboutiquen – das Angebot an verschiedenen Tätigkeitsfeldern ist breitgefächert. Auch in Theatern im Bereich Kostüm oder in der Filmbranche kommen Modedesigner zum Einsatz.

Eine weitere Möglichkeit ist außerdem, sich als Modedesigner mit einer eigenen Marke selbstständig zu machen. Hierbei kommen zusätzliche Herausforderungen wie Buchhaltung, Steuerfragen und rechtliche Besonderheiten auf den Designer zu. Nicht zuletzt wegen des hohen finanziellen Risikos sollte der Schritt zur Selbstständigkeit gut überlegt sein.

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