Mannschaftssportarten bringen Teamgeist, Selbstbewusstsein und gemeinsame Interessen mit sich. Kein Wunder, dass Vereine regen Zulauf haben und man das nächste Training keinesfalls verpassen möchte. Erfahre hier, was genau einen Teamsport so beliebt macht.
1. Du wirst gebraucht
Ein wichtiger Grund dafür, dass viele Menschen in einen Verein zu Gleichgesinnten zieht, ist das Gefühl, ein Teil des Systems zu sein. Ohne dich ist die Mannschaft nicht komplett. Du gehörst einfach dazu und solltest bei jedem Training und Auftritt oder Wettbewerb nicht fehlen. Das gibt jedem von uns ein gutes Gefühl. Zudem kannst du beim Aufraffen zum Sport deinen inneren Schweinehund leichter überwinden, wenn du weißt, dass andere auf dich warten und dein Platz sonst leer bleibt.
Manche Vereine stärken das Wir-Gefühl durch ein bestimmtes Trikot, dass alle tragen, so dass man auch nach außen hin für das Publikum wie ein zusammen gehörendes Team aussieht. Auch können andere Produkte wie Handtücher oder Kuscheldecken personalisiert werden. Wird hier nicht nur der Vereins- oder Mannschaftstitel sondern sogar der eigene Name aufgebracht, bleibt man in der Menge an Teamsportlern gar nicht mehr anonym und vertauscht dazu auch die einzelnen Teile nicht.

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2. Mannschaftssportarten stärken dein Selbstbewusstsein
Mannschaftssportarten haben den großen Vorteil, dass du in der Regel immer ein Team hinter (oder vor) dir stehen hast. Du bist also nie allein und wirst mitgerissen von Dynamik und Spiel. Wenn du im Alltag sonst ein eher introvertierter und schüchterner Mensch bist, kann dir dieser Umstand dabei helfen, insgesamt selbstbewusster zu werden. Versuche im Team, immer häufiger auch mal aus dir heraus zu gehen und vielleicht sportliche Entscheidungen zu treffen. So wächst dein Selbstbewusstsein und du kannst davon vielleicht auch bald außerhalb des Vereinssports profitieren.
3. Du kommst aus dem Haus
Dieser Vorteil ist nicht speziell nur bei Mannschaftssportarten zu beobachten: Jeder Vereinszugehörigkeit geht in der Regel mit der Tatsache einher, dass man das Hause verlassen muss, um vor Ort mit dabei sein zu dürfen – abgesehen natürlich von eSport-Clubs. In Zeiten von Home Office und Digitalisierung ist dies sehr wichtig. Es fördert Bewegung, egal in welcher Alterskategorie man sich befindet.

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4. Vertrauen lernen
Bei Mannschaftssportarten wirst du nicht darum herum kommen, anderen Menschen und ihren Fähigkeiten zu vertrauen. Das Team funktioniert mal eben nur gemeinsam. Natürlich ist es dann sinnvoll, dass alle an einem Strang ziehen und das gleich erreichen wollen. Vertrauen (neu) lernen kann nützlich sein, wenn du vielleicht in deinem Leben bisher schlechte Erfahrungen damit in Beziehung jeglicher Art gemacht hast, durch einen Vertrauensbruch im privaten Umfeld oder im Job.

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5. Soziale Kontakte aufbauen
Du kannst zum Gesangsverein, Tanzverein, Volleyball-Club oder Kegelclub gehen – sicher ist, dass du hier neue Bekanntschaften machen wirst. Und das immerzu, denn Vereine haben eine wechselnde Mitgliedschaft, so dass man immer wieder neue Erfahrungen macht. Da alle Mitglieder die gleichen Interessen haben, fallen auch ein kurzer Smalltalk und längere Gespräche leichter. So kann es schonmal sein, dass man nach dem Training gemeinsam den Nachmittag oder Abend verbringt und sogar tiefe Freundschaften knüpft.



























