Gesundes, dichtes und starkes Haar zu haben, ist der Traum vieler Frauen und Männer. Wir geben jede Menge Geld aus für Shampoos und Haarmasken – doch ist dies genug? Welche 10 Tipps für gesunde Haare am besten helfen, erfährst du in diesem Artikel.

10 Tipps für gesunde Haare
Dichtes, langes Haar ist der Traum vieler Frauen und Männer
© Tim Mossholder / unsplash.com / CC0

1. Das richtige Shampoo wählen

Jede Haarstruktur hat andere Bedürfnisse. Wenn du eine Naturkrause bändigen möchtest, musst du deinem Haar zunächst genügend Feuchtigkeit zuführen. Denn wenn die Haare kraus sind, fehlt ihnen in erster Linie Feuchtigkeit.

Schnell fettendes Haar braucht eine sanfte Pflege, damit die Kopfhaut nicht überreizt wird und noch mehr Talg produziert. Strapaziertes Haar ist mit regelmäßigen Haarmasken gut bedient. Sie sollte regenerierende Inhaltsstoffe wie Keratin enthalten.

2. Nicht zu oft Haare waschen

Wer sich täglich die Haare wäscht, entfernt auf der Kopfhaut die wertvollen eigenen Öle, die unser Körper produziert und u.a. über die Kopfhaut abgibt.

Drei Mal in der Woche Haare waschen gilt als optimal. Greife höchstens einmal in der Woche zu Trockenshampoos, wenn deine Haaransätze zu fettig sind. So kannst du das Waschen etwas hinauszögern. Häufiger nutzen solltest du es nicht, denn es kann die Haarfollikel stören und das Wachstum neuer Haare hemmen.

3. Die Kopfhaut pflegen

Unsere Kopfhaut ist die Basis für gesundes Haarwachstum. Wenn der pH-Wert hier gestört ist, können keine gesunden Haare wachsen. Zudem kann es zu Juckreiz und anderen Beschwerden kommen. Massiere regelmäßig deine Kopfhaut und rege damit die Durchblutung an. Und nochmals: Wasche die Haare am besten nicht häufiger als drei Mal in der Woche.

4. Auf die Ernährung achten

Neben der richtigen Pflege spielt unsere Ernährung eine wichtige Rolle für die Gesundheit und das Aussehen der Haare. Hochwertiges Protein und wertvolle Fette wie Olivenöl und Omega-3 sind für einen guten Haarwuchs wichtig. Sie sind enthalten in Avocados, Nüssen, Gemüse und Obst sowie in Lachs.

Wer das alles nicht mag, kann mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln eine ähnlich gut Wirkung erzielen. Wichtig ist, dass man sie regelmäßig einnimmt. Um das Haarwachstum zu stimulieren, ist Frummi ein geeignetes Mittel. Es enthält Vitamin A, Vitamin D3 und Vitamin E und kann dem Haar ganz ohne chemische Zusatzstoffe zu gesundem Wachstum verhelfen. Biotin, Koffein und Vitamin B12 schützen zudem aktiv gegen Haarverlust.

5. Mineralsalze zuführen

Schüßler-Salze sind homöopathisch aufbereitete Mineralsalze. Sie werden in der Naturheilkunde und von vielen Anwendern in der Selbstmedikation zur Linderung verschiedener Beschwerden eingenommen oder als Creme zum Auftragen benutzt.

Im Bereich der Homöopathie ist das Schüßler Salz Nr. 11 Silicea die erste Wahl für kraftvolle Haare. Mit einer Haut- und Haarkur kann man durch diese Kieselsäure in wenigen Wochen Erfolge beim Aufbau der Haarstruktur erzielen.

6. Haare vor Hitze schützen

Mit dabei bei den Tipps für gesunde Haare ist eine Warnung von Hitzeschäden. Hitze schadet dem Haar, das ist nunmal ein Fakt. Wenn du dich von deinem Curler und Glätteisen nicht trennen kannst, solltest du die Verwendung auf ein Minimum beschränken und auf jeden Fall immer einen Hitzeschutz anwenden! Wenn du dir ein neues Gerät anschaffst, schau dir vorher Testergebnisse von Glätteisen an. Sinnvoll ist zum Beispiel die Möglichkeit, die Hitze am Gerät einstellen zu können. Dünnes Haar lässt sich mit weniger Hitze in Form bringen als dickes Haar.

Haare richtig pflegen
Haare richtig pflegen
© RyanMcGuire / pixabay.com / CC0

Am besten für die Haare ist natürliches Trocknen an der Luft. Nutzt du einen Föhn, lass die Luft immer von oben nach unten über das Haar gleiten, damit die Schuppenschicht nicht aufbricht. Und nutze nicht die höchste Heizstufe, dafür lieber einen stärkeren Luftstrom.

7. Nasse Haare sind empfindlich

Wenn du deine Haare frisch gewaschen hast, drücke sie nur ganz sanft mit einem Handtuch aus. Auf keinen Fall solltest du sie im Handtuch rubbeln! Dadurch können die Haare brechen. Wenn du sie im nassen Zustand durchkämmst oder durchbürstest, ziehe nicht daran. Eventuell ist ein Tangle Teezer das Richtige für dich. Er kann Haare entwirren, ohne zu ziepen. Achte beim Kauf auf Qualität, damit die Borsten nicht zu scharfkantig sind!

8. Regelmäßig Haare bürsten

Zu den Top Tipps für gesunde Haare gehört natürlich auch das Bürsten. Damit die Öle der Kopfhaut gleichmäßig im Haar verteilt werden und ihm zu gesundem Glanz verhelfen, lohnt sich das regelmäßige Bürsten mit Naturborsten. Künstliche Bürsten haben häufig scharfe Kanten, die den Haaren eher schaden. Durch das Bürsten massierst du die Kopfhaut und sorgst zusätzlich auch dafür, dass sich die aufgeraute Schuppenschicht der Haare schließt. Sie bleiben so auf Dauer widerstandsfähiger.

9. Volumen vortäuschen

Wenn du mit der Dichte deines Haares auf Dauer nicht zufrieden bist, obwohl deine Ernährung stimmt und du die Haare top pflegst, kannst du mit zwei Tricks für mehr Volumen sorgen:

  • Nutze Texturspray, um die Haare dichter wirken zu lassen.
  • Schaffe dir Haarteile zum Anklippen und auch praktische Haarkissen an. Damit kreierst du neue Looks – egal ob offen getragen oder mit Dutt bzw. Pferdeschwanz. Die Farbe der Haarteile sollte natürlich optimal auf deine Haarfarbe abgestimmt sein. Lass‘ dich da am besten vom Profi beraten oder nimmt deine beste Freundin mit zum Shoppen 😉

10. Auf das Bleichen verzichten oder Naturfarbe wählen

Am Ende muss natürlich auch noch der Tipp kommen, dass man Haare beim Färben nicht mit Chemikalien aufbrechen sollte. Genau das geschieht beim Blondieren. Macht man dies mit dem einzelnen Haar, kommt dies nie wieder in seine Ursprungsform mit eng anliegenden Schuppenschichten zurück. Es wird immer spröder und bricht irgendwann – vor allem, wenn es nicht gepflegt wird oder zu viel Hitze ertragen muss. Wer unbedingt erblonden möchte, sollte mit Hilfe der Strähnchen-Technik versuchen, nicht alle Haare zu behandeln. Dunklere Blondtöne lassen sich auch mit Naturhaarfarben erzielen.

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